Eagle Vision Cam Side-Cam Adapter mit Hawke Airmax 6-24x50 nahaufnahme

Eagle Vision Cam – Side-Cam Adapter – meine Vorstellung

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Heute möchte ich euch meinen neuen Side-Cam Adapter von Eagle Vision Cam vorstellen.

Für was braucht man einen Side-Cam Adapter?

Ihr kennt bestimmt die tollen Videos großer YouTuber, in denen ihr mit ihnen durchs Zielfernrohr schauen könnt und die fliegenden Diabolos beobachten könnt. Ich finde das total spannend. Natürlich werde ich nicht irgendwelche Nagetiere oder Tauben filmen die von meinen Diabolos getroffen werden. Ich werde mich da ganz auf die bei uns erlaubten Ziele konzentrieren und euch durch meinen Side-Cam Adapter zum Beispiel am Benchrest Schießen oder am Long Range Schießen teilhaben lassen.

Wieso den Adapter von Eagle Vision Cam?

Eagle Vision Cam Side-Cam Adapter mit Hawke Airmax 6-24x50 und KofferDer Eagle Vision Cam Side-Cam Adapter ist mittlerweile mein vierter Scopecam Adapter den ich teste. Anfangs habe ich nicht viel investiert und auch nicht viel erwartet. Das Ergebnis war dementsprechend. Der erste Adapter war ein 20-Euro-Adapter von Ebay. Das war die volle Katastrophe. Man hat es praktisch unmöglich hinbekommen diesen zu montieren. Hat man es dann tatsächlich geschafft mal das Bild aus dem Zielfernrohr aufs Handy zu bekommen, durfte dort aber kein vorbeifliegendes Insekt hängenbleiben. Sonst war alles wieder verstellt. Also habe ich den nächsten Schritt unternommen und mir damals von Discovery Optics einen Scope-Cam Adapter gekauft. Der war schon um einiges besser, aber leider auch nicht perfekt. Hatte man diesen montiert, dann hat er schon ein ordentliches Bild ermöglicht. Allerdings war die Konstruktion auch nicht wirklich stabil.

Mein dritter Versuch

Mein nächster Adapter war dann ein Side-Shot Adapter. Dieser war von der Konstruktion her stabil und gut durchdacht. Ich hatte diesen in Verbindung mit einem Smartphone zur Aufnahme genutzt. Das hat auch so lange gut funktioniert bis ich ein neues Smartphone mit zwei Kameralinsen bekommen habe. Dieses hat sich dann ständig automatisch versucht scharf zu stellen. Eine Funktion, die ja für den Normalfotografierenden super ist. Wenn man allerdings die Schärfe über das Parallaxenrad des Zielfernrohrs regeln will, eine Katastrophe. Darüber hinaus war dann auch einmal die eine Linse im Einsatz, dann die andere. Also war das mein dritter Adapter den ich wieder verkauft hatte.

Endlich die Lösung – Der Side-Cam Adapter!

Eigentlich hatte ich das Thema Scopecam-Adapter für mich abgeschlossen.

Eagle Vision Cam Side-Cam Adapter mit Hawke Airmax 6-24x50 ansicht von obenVor einem Jahr habe ich in eine hochwertige Digitalkamera, der Sony RX100 MK IV, investiert. Als ich die Website online genommen hatte, hat mir die Qualität der Handyfotos nicht mehr ausgereicht. Ich wollte euch hier mehr bieten. Die Kamera ist richtig klasse und hat sogar eine Slow-Motion-Funktion, in der man das Video um das tausendfache verlangsamen kann. Ich fand das unglaublich spannend, weil ich mir vorgenommen hatte dann einschlagende Diabolos aus der Nähe zu filmen. Was ich allerdings dann erst später herausgefunden habe war, dass man so eine Sequenz lediglich drei Sekunden lang aufnehmen kann. Und versucht mal in drei Sekunden von der Kamera zum Gewehr zu rennen und schnell den Schuss auszulösen, um dann eine tolle Aufnahme zu erhalten. Das wird nichts. Da ich leider auch keinen Assistenten oder ein Kamerateam habe, habe ich also die Funktion noch nie benutzt.

Jetzt bin ich die letzten Tage beim YouTube-Video-Schauen auf einmal auf den Eagle Vision Cam Side-Cam Adapter gestoßen. Ich habe ein Video gesehen, in dem jemand genau meine Sony Kamera im Einsatz hatte. Das hat mich natürlich sofort angesprochen. Also bin ich gleich seinem Link unter dem Video gefolgt und habe mir meinen Adapter zusammenkonfiguriert.

Die Konfigurationsmöglichkeiten des Side-Cam Adapters

Die Möglichkeiten sich diesen Adapter zusammenzustellen sind wirklich vielfältig. Zuerst sucht man sich seinen Durchmesser des Zielfernrohr Okulars aus. Im zweiten Reiter wählt man dann aus, wie man das durchs Zielfernrohr einfallende Licht verteilen will. 50% zum Schützen und 50% zur Kamera, oder wie ich es gemacht habe: 25% zum Schützen und 75% zur Kamera. Ich finde das besser, weil ich euch ja tolle Aufnahmen liefern will.

Dann geht es nur noch darum welches Aufnahmegerät die Bilder aufzeichnen soll. Da gibt es Möglichkeiten für das Smartphone, GoPro Kameras, aber auch diverse andere Kameramodelle. Ich habe natürlich das für meine Sony Kamera ausgewählt.

Vier Tage später war trotz Corona das Paket da.

Im Video hier könnt ihr euch mal anschauen wie die Qualität des Adapters in Verbindung mit der Kamera ist.

Jetzt wisst ihr auf jeden Fall mal wie die Bilder entstehen, die ihr in Zukunft sicher in dem ein oder anderen Video sehen werdet.

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Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen.

Ich freue mich über euer Feedback hier!

Viele Grüße!

Euer Andi

Interessante Links:

HIER gehts direkt zur Hersteller-Website, wo ihr euch den Adapter kaufen könnt!

Habt ihr schon gesehen, dass ihr die AirGhandi´s Finest und AirGhandi´s Training Master Diabolos jetzt bei meinem Partner action-shop24.de bestellen könnt? Also gleich zuschlagen!

weitere Bilder

6 Kommentare zu „Eagle Vision Cam – Side-Cam Adapter – meine Vorstellung“

  1. Hallo und Danke für den recht interessanten Artikel wozu ich leider jetzt erst Zeit habe etwas zu schreiben.

    Das Prinzip der Kamera Aufnahme ist ja schon relativ alt und wurde früher beim Militär / Polizei und anderen bewaffneten Formationen zur Ausbildung benutzt. In einfacher offener Form kenne das von der Kalaschnikov / AKM der DDR.
    Nennt sich Zielkontrollspiegel und bietet in Verbindung mit der Digitaltechnik eine Unmenge an visuell guten Effekten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zielkontrollspiegel

    https://miltrade.de/Ausruestung-Zubehoer-leichte-Waffen/ovp-zielspiegel-zielkontrollspiegel-fuer-g3-und-baugleich-aus-bundeswehr-lagerbestand.html

    Ich bin gespannt auf die nächsten Aufnahmen und verbleibe bis dahin mit den besten Grüßen…………

    1. Hallo Suppo!
      danke dir für deinen Kommentar! Ich hab dich schon bissl vermisst 😉 Nein, Spaß beiseite, man hat ja nicht immer gleich Zeit sich alles anzuschauen. Und morgen gehts ja schon wieder weiter. Danke dir für deine Links! Das ist echt interessant. Ich bin auch schon gespannt wie ich das in der Praxis einsetzen kann und werde.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Samstag!
      Schöne Pfingsten!
      Viele Grüße!
      Andi

  2. reinfried mack

    Hallo Andi,

    das Video selbst kam erstklassig rüber (was Qualität und Ton betrifft!). Aber deine Aufnahmen mit dem Zielfernrohr, da sind mir die Augen ausgeflippt. Hättest du besser vom Stativ aus gemacht (kenne das Problem 10-fach freihändig). Das geht kaum. Ich kann nur hoffen und denke auch, dass die Aufnahmen später aus der Benchrestauflage besser sind.
    Ich finde das generell in die richtige Richtung gedacht. Also weiter so.

    P.S Ich habe gestern endlich mein neues Zielfernrohr KK-50 auf der Walther RM8 eingeschossen. Die ersten Streukreise mit verschiedenen Munitionssorten haben sich als super erwiesen. Das KK-50 hat ja wie ein Matchgewehr eine Dioptervisierung. Endlich zerschiesse ich mir keinen Zielpunkt und habe auf die ganzen Schüsse volle Visierkontrolle.

    Beste Grüsse Reinfried

    1. Hallo Reinfried,
      ja das hatte ich nicht bedacht. Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall ein Stativ verwenden bzw. mit einem stabilisierten Gewehr schießen. Da ist schon noch etwas Potenzial nach oben.
      Ja super! Vielleicht testet du die AirGhandi´s Finest demnächst mal und machst uns ein Bild davon. Das wäre schon cool!
      Ich wünsche dir viel Spaß beim Schießen!
      Viele Grüße!
      Andi

  3. Horst Wittmann

    Guten Morgen Andreas,
    ich bin begeistert, nicht nur von der tollen Aufnahmequalität (Bild und Ton) sondern auch von dem dargebotenen Thema !
    Von meinem Beruf her bin ich für alle optischen Geräte und Kameras sehr sensibilisiert und wahnsinnig interessiert. Danke für die Vorstellung der optischen Teile und deren Links. Ja, vor 40/45 Jahren wäre ich vor Freude über die fotografischen und cinematografischen Möglichkeiten an die Decke gesprungen ! Wenn ich den Kauf der Pro X verdaut habe, dann könnte ich mir vorstellen, Freude in dem gezeigten Bereich und der Technik zu haben.
    Du beklagst die 3 sec “Laufzeit” von der Kamera zum Objekt. Nichts gegen die Herausforderungen, denen ich mich bei Hochfreqenzaufnahmen stellen mußte : Die 16 mm Fastax-Kamera arbeitet mit 30 m Filmspulen. Bei der Aufnahme lief der gesamte Filmstreifen mit ca. 60m/s durch die Kamera. Der Vorgang dauerte ca. 1/2 sec. Nun versuche mal innerhalb dieses Zeitraumes die eigene Reaktionsgeschwindigkeit (Druck auf den Kameraauslöser) mit dem zu erfassenden Vorgang, z.B. Zungenbewegung eines Chamäleons, zu synchronisieren ……….
    Man verzeihe mir die Abschweifung vom eigentlichen Thema !

    Viele Grüsse,
    Horst.

    1. Hallo Horst,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja ich habe mal wieder auf höchstem Niveau gejammert 😉 Bitte verzeih mir.
      Ich bin echt schon zuversichtlich dass ich mit dieser Technik ein paar schöne Aufnahmen zusammen bekomme in der nächsten Zeit. Aber dafür braucht man dann auch Geduld und Muse. Ein rein optisch schönes Video ist für mich nochmal viel schwerer als ein Produkt zu reviewen. Da habe ich doch mittlerweile schon etwas Routine. Aber man sucht ja immer neue Herausforderungen 🙂
      Ich wünsche dir einen schönen Tag!
      Vielen Dank fürs Vorbei schauen!
      Viele Grüße!
      Andreas

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