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Polizei stürmt Bauernhof wegen Luftgewehr

Ich habe lange mit mir gerungen. Soll ich die Ereignisse am Muttertag publik machen oder behalte ich diese einfach für mich? Nach reiflicher Überlegung und Beratung mit meiner Frau habe ich beschlossen, euch davon zu erzählen. “Polizei stürmt Bauernhof wegen Luftgewehr” hört sich stark nach Clickbait an. Also danach, dass ich eine reißerische Überschrift verwendet habe, um Leser zum Öffnen des Beitrages zu motivieren.

Auch wenn man mit Clickbaiting auf YouTube und in Blogs kurzfristig hohe Aufrufzahlen erzielen kann, entscheide ich mich bewusst dagegen, um euch Zuschauer nicht zu verärgern.

 

Der Bauernhof, auf dem ich Luftgewehr schieße

In meinem Beitrag und Video “Luftgewehr VLOG #6” habe ich euch den Bauernhof vorgestellt, auf dem ich mir meinen Schießstand eingerichtet habe. Auf diesem kann ich Ziele mit einer Entfernung von bis zu 25 m beschießen.

In diesem Video zeige ich auch, dass ich alles dafür unternommen habe, dass ich mein Hobby dort rechtssicher betreiben kann. Nach dem Video haben wir sogar noch einmal die Sicherheit erhöht und den Ausgang der Garage aus der wir schießen ab 1,40 Meter Höhe mit Brettern nach oben hin zugemacht. So kann es auch nicht passieren, dass im sitzenden oder liegenden Anschlag ein Diabolo das Grundstück verlassen kann.

Bisher haben wir allerdings nur vom Schießtisch aus unsere Luftgewehre geschossen. Das heißt, wir hätten diese Sicherheitsstufe nicht einbauen müssen.

Diana P1000 Evo 2 mit Hawke Sidewinder 10-50x60 Zielfernrohr aufgelegt auf einer Caldwell Cadcu Gewehrunterlage

Die Sicherheit rund um das Luftgewehrschießen

Es gibt eine Menge Vorschriften die den Umgang mit dem Luftgewehr regulieren. Wo darf man schießen, was muss man bei der Aufbewahrung beachten etc.

Ich nehme diese alle sehr ernst. Seit dem Tag als ich mein erstes Video auf YouTube hochgeladen habe ist mir bewusst, dass es irgendwann zu einer Kontrolle durch die Behörden kommen kann. Wenn man sich entscheidet, sich mit Texten und vor allem Videos in der Öffentlichkeit zu äußern, dann könnte es natürlich auch passieren, dass ein Spielverderber den Behörden einen Vorschlag macht, sich einmal bei mir genauer umzuschauen.

Dessen war ich mir zu jedem Zeitpunkt bewusst. Aus diesem Grund habe ich mich über die Rechte und Pflichten beim Luftgewehrschießen sehr genau informiert und halte mich auch daran. Eigentlich tue ich viel mehr als vorgeschrieben dafür. Ich will einfach nicht, dass mir das Schießen und YouTuben genommen wird. Das ist mein größtes Hobby und hier habe ich viel Geld und sehr viel Zeit investiert.

 

Muttertag, 12. Mai 2019 – Polizei stürmt Bauernhof

Für den Sonntag hatte ich mit meiner Familie vor, auf ein Feuerwehrfest zu gehen. Da meinem Sohn zuhause nur die Decke auf den Kopf fällt, sind wir praktisch an jedem freien Tag irgendwo unterwegs. Das ist gut für sein Gemüt und somit auch für meine Stimmung. Wir wollten gerade los als mein Kumpel, der Besitzer des leerstehenden Bauernhofs, den ihr aus dem Video kennt, mich angerufen hat.

Er hat mich darum gebeten, dass ich ihm sein neues Zielfernrohr seiner alten Weihrauch einschieße. Zum Glück konnte ich ihn vor ein paar Monaten mit unserem tollen Hobby infizieren. Seitdem war er zur Entspannung in größeren Abständen immer mal wieder auf dem Bauernhof, um ein paar Scheiben zu lochen.

Da dieser sowieso auf unserem Weg lag, haben wir uns kurzfristig dort verabredet.

Meine Frau hat sich in der Zeit mit seinem und unserem Sohn abgeseilt und wir haben uns sein Luftgewehr geschnappt. Ich will meinem Sohn mein Hobby noch vorenthalten. Ich habe zwar nichts zu verbergen, habe aber Angst, dass er in seinen Kindergarten marschiert und dort erzählt wie der Papa mit dem Gewehr schießt. Irgendwann später hoffe ich natürlich, dass wir uns gemeinsam das Hobby teilen können.

Ich habe das Zielfernrohr dann fix eingeschossen, noch ein paar Schuss zur Kontrolle gemacht und ein paar Minuten Smalltalk gehalten.

Dann haben wir uns auf den Weg gemacht zum Feuerwehrfest.

Das leckere Steak

Mein Sohn hatte großen Hunger. Ihm habe ich natürlich das erste Steak geholt und es dann kalt gepustet. Er war gerade genüßlich dabei sich ein paar Pommes rein zu drücken, da klingelt mein Telefon.

Mein Kumpel ruft vom Bauernhof an. Hat er das Gewehr schon wieder kaputt gemacht? Oder funktioniert etwas daran nicht mehr?

Leicht aufgeregt erzählt er mir was gerade passiert war:

Ein 4-köpfiges USK-Team der Polizei hatte den Bauernhof gestürmt. Sie haben meinen Kumpel angeschrien das Luftgewehr wegzulegen und sich von diesem zu entfernen. Dann haben sie gefragt, ob noch mehr Personen auf dem Grundstück sind.

Sein 12-jähriger Sohn ist natürlich erst einmal in Tränen ausgebrochen. Hastig haben sich die Polizisten in der Garage, Waschküche, im Stall und in der Scheune umgeschaut. Als sie sicher gestellt haben, dass keine weiteren Personen oder Waffen auf dem Grundstück sind, hat sich die Lage beruhigt.

 

Wieso kam es zu dem Einsatz der Polizei auf dem Bauernhof

Vor ein paar Monaten hatte ich an einem Samstagmorgen auf dem Bauernhof trainiert. Es hat an dem Tor geklopft, das ich jedes Mal wenn ich dort schieße natürlich verschließe.

Der Nachbar, den ich bisher noch nicht kannte, stand da und hat um Einlass gebeten. Dieser ist seit Jahrzehnten ein Bekannter der Familie und hat dort Anhänger, Baumaterial und andere Sachen in der Scheune gelagert. Das war schon so als der Opa meines Kumpels noch dort gelebt hat.

“Ich möchte nur gerade meinen Anhänger aus dem Stall holen”. Wir sind gemeinsam an der Garage vorbeigelaufen, in der mein Equipment auf dem Tisch und Stuhl gelegen war. Ich habe ihm geholfen den Hänger vom Hof zu transportieren und habe das Tor hinter ihm wieder verschlossen.

Am nächsten Tag hat mein Kumpel mich angerufen und von einem Telefonat mit ihm berichtet. Er war besorgt um seine Sicherheit. Mein Kumpel hat ihm dann genau erklärt, dass wir dort mit Luftgewehren bis 7,5J schießen und alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben, dass nicht einmal theoretisch ein Diabolo das Grundstück verlassen kann.

Damit war dann alles gut. Dachten wir.

Wie die Polizei dann berichtet hat, hatte er am Muttertag dann den Notruf gewählt und gesagt, dass auf dem Grundstück geschossen wird. Die Polizei hat dann richtig gehandelt und den Bauernhof gestürmt.

Nachdem die Durchsuchung und Befragung beendet war und die Personalien meines Kumpels aufgenommen waren, hat die Polizei den Nachbarn auf die Situation angesprochen. Dieser wusste ja mit was da geschossen wird. Weshalb hat er andere Tatsachen vorgetäuscht und somit diesen Einsatz ausgelöst?

 

Das Nachspiel

Die Polizei hat sich dann an dem Einsatztag mit den Sätzen “Ihr könnt hier weiter schießen, alles ist ordnungsgemäß, einen schönen Muttertag noch” verabschiedet.

Das Schießen war meinem Kumpel und vor allen Dingen seinem Sohn für diesen Tag erst einmal vergangen.

Drei Tage nach dem Muttertag hat sich dann der Nachbar bei meinem Kumpel gemeldet. Er hat um einen Gesprächstermin am darauffolgenden Samstag gebeten. Wir haben gehofft, dass sich die Lage jetzt wieder beruhigt wo sich alles geklärt hat.

Dem war leider nicht so. Der Termin ist natürlich dann nicht so gut gelaufen. Der Nachbar hat gesagt, dass er davon überzeugt ist, dass das nicht rechtens ist. Er glaubt den Aussagen der Polizisten nicht, da das ja alles junge Bürschchen sind. Er wird das nicht akzeptieren.

Mein Kumpel hat ihm dann drei Tage Zeit gegeben seinen Anhänger und sein Material vom Grundstück zu nehmen. Danach hat er die Schlösser ausgetauscht.

Das ist jetzt leider Stand der Dinge.

Wir sind hier im Recht. Trotzdem fehlt mir irgendwie die Motivation dort wieder zum Schießen hinzugehen. Ich kann mir eigentlich sicher sein, dass dann die Polizei wieder den Bauernhof stürmt.

Schießsport ist für mich ein Sport der Entspannung. Ein friedlicher Sport.

Ich wünschte der Blogbeitrag wäre nur erfunden gewesen.

Leute, bleibt sauber und macht keinen Blödsinn mit euren Luftgewehren. Schaut, dass ihr die Gesetze einhaltet. Es ist einfach viel zu gefährlich heutzutage das nicht zu tun.

Ich danke euch fürs Lesen!

 

Viele Grüße!

Andi

47 Kommentare zu „Polizei stürmt Bauernhof wegen Luftgewehr“

  1. Horst Rolla

    War mir vollkommen klar dass Du meinen Beitrag nicht freigibst, aber hoffentlich ein Grund für Dich das Hirn einzuschalten.
    Und ja, waffenrecht bleibt waffenrecht !
    Horst

    1. Hallo Horst,
      ich habe deinen letzten Beitrag frei gegeben und beantwortet. Genauso wie ich diesen frei gebe und beantworte. Warum du mir so energisch gegenüber trittst und das unterstellst weiß ich allerdings nicht. Aber das kannst du mir vielleicht erklären…

    2. Dann beleg doch mal wo im Waffengesetz steht, dass das Schießen mit Luftdruckwaffen unter 7,5 joule außerhalb von Schießständen verboten ist.

  2. Also ehrlich, wenn ich das ganze so lese frag ich mich was das soll. Jeder der einen führerschein fürs auto hat weiß, innerhalb 50 km/h. Sinnvoll oder nicht, ist ein gesetz und wenn ich 70 fahr gibts halt im falle erwischt ärger. Somit hat jeder sein gaspedal selbst unterm fuss bzw. den abzug am finger. Und sorry, jeder der sich nur ein mü mit waffenrecht , sachkunde oder waffenbesitz befasst hat weiß definitiv dass das rumballern zuhause verboten ist. Was hier losgelassen wird ist genau das wo der schlechte ruf der sport- oder anderen schützen herkommt, mal nachdenken wäre evtl. sinnvoll.
    Andi, so sehr ich bisher Deine beiträge regelrecht genossen habe und amüsant fand, mit diesem beitrag hast Du dich in meiner meinung disqualifiziert als klickjäger, der von geltendem waffenrecht anscheinend keine ahnung hat. Und nochmal sorry, jemand der soetwas wider besserem wissen macht sollte entweder die klappe halten oder, alles an läufen bis zum limit strohhalm abgenommen gekommen.
    Horst

    1. Hallo Horst,
      Danke dir für deinen Kommentar!
      Beiträge die Empfehlungen zu Rechten und Pflichten geben wird es von mir auch nicht mehr so viele geben.
      Ich wünsche dir eine schöne Woche!
      Viele Grüße
      Andi

    2. reinfried mack

      Tja horst,

      entweder missverstehe ich Deinen Artikel oder lebe in einem anderen Land (also ich lebe und bin seit knapp 40 Jahren Sportschütze in der BRD). Alles was Andi auf dem Bauernhof treibt (schiesst) liegt voll innerhalb der geltenen Bestimmungen. Aber vielleicht solltest Du dich mal über Neuerungen bezüglich der Waffengesetzgebung informieren. Also ich versteh nur Bahnhof was Du bei dieser Geschichte kritisierst.

      MfG Reinfried

  3. Jörg Wilken

    Habe das Gefühl das You Tube eine Verkaufsseite von Amazon ist .Der Spaß steht im Hintergrund.

    1. Absolut. Die wird von Regierungen beeinflusst und reguliert uns kaputt. Ich hoffe ganz stark dass ich eine Ausweichplattform finde…

  4. Lieber Andi!
    So ähnlich auch schon erlebt… Traurig, wie weit es hier gekommen ist… Die anständigen werden gegängelt und die echten Halunken…aber lassen wir das.
    Bleib tapfer und lasse dir dein Hobbie nicht vermiesen!
    Beste Grüße, vom Eifeler.

    1. Hallo Eifeler,
      Wahnsinn wie viele schon das gleiche oder ein ähnliches Erlebnis hatten. Ich glaube das ist gewollt, dass die Schützen einfach aufgeben durch den Druck den man ihnen macht. Ich bin mir sicher, dass das auch bei vielen passiert.
      Ich bleibe auf jeden Fall dran 🙂
      Viele Grüße und danke dass du meinen Blog gefunden hast!
      Andi

  5. Früher hätte vielleicht der Bezirksbeamte am Tor geklopft und gefragt was los ist. Heute kommen maskierte Ninjas an Seilen geschwungen. Der gesunde Menschenverstand kommt in einer Welt der Realsatire mehr und mehr abhanden. Und Euer Nachbar…. da darf der seinen Anhänger schon auf dem Hof parken und zum Dank schwärzt der Euch an? Oh Mann. Nachdem ihm das vorher ja bekannt war würde ich mal Akteneinsicht beantragen und prüfen was der behauptet hat. Es gibt ja unter anderem den Straftatbestand der falschen Verdächtigung. So was kann man sich nicht gefallen lassen. Übrigens steht im WaffG nichts von technischen Maßnahmen die verhindern müssen, dass der Diabolo das Grundstück nicht verlässt. Ein Selbstbriefing mit der Regel: Luftgewehr nicht über Horizontale richten sollte genauso genügen. Kann man auch ausdrucken und aufhängen. Damit ist es auch sichergestellt. Man müsste mal recherchieren ob es dazu nicht irgendwo eine Verwaltungsanweisung gibt. Jedenfalls müsste es ja sonst heißen “durch bauliche Maßnahmen…” Steht da nicht!
    Lasst Euch nicht den Spaß verderben durch solche Idioten…

    1. Hallo Markus,
      ja ich bin mittlerweile der Ansicht, dass wir da einfach weiter machen wie bisher. Wohl wissend, dass es noch 1-2x vorkommen kann dass die armen Beamten auftauchen und das Kasperltheater mitspielen müssen das der veranstaltet. So ist das halt mal mittlerweile.
      Ich danke dir auf jeden Fall für deinen Zuspruch! Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass mir das auch sehr wichtig ist und mich motiviert so weiter zu machen wie bisher. Man kommt sich im ersten Moment schon etwas komisch vor.
      Ich wünsche dir auf jeden Fall schon einmal vorab ein schönes Wochenende!
      Viele Grüße!
      Andi

  6. Karl Annecke

    Wenn ich mir das Ganze so durchlese, muss ich sagen: Gottseidank habe ich eine Jagdkarte, die bringt, zumindest vorläufig noch, einige Freiheiten !

  7. Hallo Andi,
    Das ist mal wieder typisch für Deutschland.
    Ich hatte auch mal ein Problem mit dem Waffengesetz. Vor einigen Jahren hatte ich mir eine Softair-Pumpgun gekauft, um damit auf Privatgelände zu schießen. Das Teil hatte ein F und ca. 1,5-2 joule. Irgendwann war sie kaputt und lies sich nicht mehr spannen, da habe ich sie als deko an die wand gehängt. Als ich auch mal besuch von den Herren in grün hatte, haben sie diese mitgenommen und eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffg. geschrieben. Das ganze ging tatsächlich vor Gericht, weil sie die Softair nicht beschiessen konnten, da kaputt und es sich deshalb angeblich um eine verbotene Waffe handelte. Am Gerichtstermin wurde dann vom Richter das Verfahren fallen gelassen, da er wohl eingesehen hat, dass das ganze unsinn ist.
    Ich hätte noch eine Idee für deinen Bauernhof. Anstatt eine teure Abnahme machen zu lassen, könntet ihr einfach mal bei der zuständigen Polizeidienstelle anrufen und denen nochmal das vorgefallene erzählen und dass ihr auch in Zukunft dort schießen möchtet. Eventuell sogar die Polizisten einladen sich das ganze mal anzuschauen. So wäre direkt klar, dass dort alles in Ordnung ist wenn der Nachbar nochmal dort anrufen sollte.
    Bei der Polizei gibt es viele begeisterte Sportschützen die sicher nichts dagegen haben, wenn jemand völlig rechtens auf privatem Gelände mit Luftdruckwaffen schießt.
    Das ganze war gerade nur mein erster Gedanke als ich das hier gelesen habe. Vielleicht ist es auch keine gute Idee, aber ich bin überzeugt davon, dass man freundlich auf die Leute zugehen sollte und erklären sollte was Sache ist.
    Ich wünsche dir noch eine schöne Woche!
    Mit freundlichen Grüßen
    Sven

    1. Hallo Sven,
      Wahnsinn wie viele sich zu Wort melden in den unterschiedlichen Kanälen die das Gleiche oder ähnliches erlebt haben. Das ist doch echt nicht normal.
      Die vernünftigen Bürger werden drangsaliert. Ich meine damit nicht die Polizei! Deren Arbeit schätze ich sehr. In meiner Verwandtschaft gibt es mehrere Polizisten. Ich bin stolz auf die Arbeit die sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten leisten. Der Gesetzgeber und die Medien machen die Panik und die fragwürdigen Gesetze.
      Man kann nur hoffen dass das in Zukunft nicht noch schlimmer wird.
      Ich danke dir dass du deine Erfahrungen geschildert hast.
      Viele Grüße!
      Andi

  8. Horst Wittmann

    Hallo Andreas ! Nachdem ich den Blog-Text gelesen habe, brauchte ich einige Zeit um über die Fakten und den Vorgang nachzudenken. Eine unschöne Situation, die Du verarbeiten mußtest. Leider ist es so, dass in Zukunft solche Vorgänge sich häufen. Die Druckmedien warten sehnsüchtig auf derartige Vorgänge, um sie dann umkommentiert der breiten Masse vorzustellen. Leider gibt es sehr viele Zeitgenossen mit einem dürftigen IQ, die sich davon beeinflussen lassen. Leider wird die Zahl dieser Leute immer größer ! Das ist ein Phänomen mit dem andere Zeitgenossen sich herumschlagen müssen. Ich sehe darin einen Untergang unserer Zivilisation.
    Gut finde ich Euer gut überlegtes Handeln und Eure Reaktion darauf. Es tut mir sehr leid, dass durch diese unterbelichteten Mitmenschen andere belastet werden. Kopf Hoch !
    Viele Grüße
    Horst.

    1. Lieber Horst,
      du triffst mit deinen Aussagen den Nagel leider auf den Kopf.
      Ich verstehe das auch nicht weshalb dieser Stress sein muss.
      Ich werde aber weiter mich an alle Regeln halten und überlegt vorgehen.
      Danke für deinen Zuspruch und vielen Dank dass du meinen Beitrag gelesen hast!
      Viele Grüße!
      Andi

  9. reinfried mack

    Hallo Andi,

    noch ein kleiner Nachtrag. Eine extra Abnahme eines privaten Geländes bezüglich Luftdruckwaffen würde ich niemals machen. Wenn man den Vorschriften entsprechend alles handhabt, dann sollte es gut sein damit.
    Wegen irgendwelcher Pfeifen würde ich mein schwerverdientes Geld nicht verschwenden. Ausnahme wäre nur, falls man diese Örtlichkeit in einen eingetragenen Verein wandeln wollte.

    In diesem Sinne, bleib am Ball und verschöne uns weiterhin in schöner Regelmäßigkeit unser aller Hobby mit Deinen Berichten und Tests.

    Gruss Reinfried

    1. Hallo Reinfried,
      also ein Verein soll da wirklich nie draus werden. Die Örtlichkeiten sollen einfach nur für meinen Kumpel und mich sein. Ich würde nicht mal Besuch unbedingt dort mit hin bringen wollen. Von daher kann man sich das Geld wohl wirklich sparen!
      Ich bleib am Ball! Das steht fest. Ich versuche einen Beitrag die Woche weiterhin online zu bringen. Immer wird mir das nicht gelingen, aber das ist so mein Richtwert 🙂
      Einen guten Start in die Woche!
      Viele Grüße!
      Andi

  10. …die fiedlichsten Menschen die ich kenne sind, die, die legal Waffen besitzen…

    ich hatte auch mal ne Hausdurchsuchung, die Beamten sind da einigermaßen professionell vorgegangen, haben aber Formfehler gemacht, in meine Falle getappt, haben u.a. das falsche Auto untersucht.
    hätte gereicht die Durchsuchung vor Gericht platzen zu lassen. Ich hatte aber nichts zu verbergen und hab bei der Durchsuchung mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
    tags drauf war ich mit einem Aktenordner auf der Sitte und hab denen erklärt wie das gelaufen ist.
    schlüssig.
    und ich konnte mehrere Adressen und Belege von Zeugen nachweisen, die mein rechts handeln bezeugen und mit Log-Einträgen etc bestätigen konnten..

    4 Wochen später kam Post vom Oberstaatsanwalt, ein offizielles Entschuldigungsschreiben in Form einer Urkunde.
    unserer Behöre kann ich bis heute nichts nachsagen, aber der Österreicher, der das damals aus Dummheit angezettelt hat, dem würd ich gerne nach 25 Jahren nochmal die Meinung sagen.

    Laß Dir das Hobby nicht vermiesen, wachse an der Situation. Du bist im Recht und Dein Kumpel auch.

    @die anderen:
    mich kann man beim Gewehr-schrauben und basteln durch 2 Fenster sehen, mal hab ich den Rollo gekippt, mal nicht. die Nachbarn hier fregen eher wie mein Turnier war, als mich anzukacken.
    wenn ich mit dem langen Koffer ums Haus laufe (eigener Vorgarten), wird gewunken oder es kommen so Sprüche “naa, was getroffen?”
    ich bin mir sicher, in der Hälfte der Häuser lagert noch ne alte non-F Waffe oder sogar noch was ausm 2ten Weltkrieg.
    eingemeindetes Dorf mit ca 1200 Einwohnern, die Stadt ist ne Studentenstadt, in der ich nie weggehe, weil ich die möchtegern_Elite nicht ertrage.
    “Pisa erreicht jetzt den Gemeinderat und die Führungsebenen der Firmen” sagte ein Kollege von mir neulich.
    ich laß das jetzt mal ohne eigene Meinung hier so stehen..

    Schönen Sonntag trotz allem,

    Gruß, Wolfi
    (der heut mit der Jugend Klapptiere umgelegt hat…)

    1. Danke für deine Nachricht!
      Ja hier zuhause fragen auch alle ganz interessiert. Alle meine Nachbarn nehmen für mich auch die Leihwaffen an die permanent kommen. Die wissen auch was da drin ist, aber stressen sich nicht weil ich mit denen drüber rede. Ich gehe da auch offen mit um.
      Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!
      Viele Grüße
      Andi

      1. Hey du 😀 ist ja auch richtig so damit offen um zu gehen vorallem wirkt es dann eeat recht nicht so als wurde man irgendwass verbergen mussen. Befürchte aber das dich da demnächst nochmal wer nerven wird von staatlicher Seite aus. Als ob die jetzt nicht noch auf die Idee kommen alle Waffen ein zu kassieren und eeneut zu beschießen um zu gucken das das bloß f waffen sind

        1. Hey Patrick!
          Ja auf solche Aktionen bin ich schon seit Jahren vorbereitet. Wenn man bissl in der Öffentlichkeit steht hat man sicher nicht nur Freunde. Dessen bin ich mir bewusst. Gerade mit so einem Thema.
          Aber dem sehe ich wirklich gelassen entgegen. Ich habe viel strengere Vorkehrungen getroffen als ich müsste. Keine meiner Waffen übersteigt die 7,5 Joule 🙂 Ich habe nur Angst dass sowas kurz vor einem Wettkampf passiert. Das wäre dann ärgerlich. Andererseits hätten die Waffen es nicht weit zum Beschussamt. Für ganz Deutschland (habe ich mir erzählen lassen) ist das gerade mal 10km weg. 😉
          Ne, aber ärgerlich wäre das dann schon für mich. Ich hege und pflege meine Waffen sehr. Ich gebe die ungern aus der Hand. Dass diese dann ggf. einen Kratzer bei der überflüssigen Aktion abbekommen würden wäre schlimm für mich :-/
          Viele Grüße!
          Andi

  11. So etwas ähnliches ist mir vor vielen Jahren auch passiert, als der Staatsschutz neben meinen Bett stand ( damals noch kleine Tochter hat geöffnet ).
    Ursache war vermutlich ein neugieriger Anwohner der mich mit der CP 88 in der Wohnung hantieren sah, hat eigentlich nur mit Fernglas oder Fernrohr passieren können 🙁
    Der Beamte war zum Glück ganz ok und die Sache war recht schnell gelaufen. Eigentlich wollte ich über eine Anzeige den Namen meines Beobachters erfahren, hab das dann aber um des Friedens willen sein gelassen.
    Anders lief eine Hausdurchsuchung bei Bekannten von mir in Berlin, nach fast einen 3/4 Jahr wurden bei ca. 10 Leuten eines Reservistenvereins, früh um 6 die Türe eingetreten und mit entsicherter Waffe / Finger am Abzug, dann eine Hausdurchsuchung vorgenommen.
    Nach Einstellung des Verfahrens vor Gericht nach über 2 Jahren, wurden die beschlagnahmten Luftdruckwaffen, Deko Artikel, Militaria und privaten Unterlagen dann nochmals später wieder ausgehändigt.
    An den Luftdruckwaffen wurde übrigens ein Beschusstest vorgenommen.
    Das ganze war dann auch einige male ( stark einseitig und verfälscht) in der Presse dargestellt.

    Was heißt das ? Der Staat mißtraut in hohen Maß eigentlich rechtschaffende Bürger ( hat er Grund dazu ? ) und reagiert teilweise völlig unverhältnismäßig und für alle Beteiligte gefährdend.
    Ich erinnere nur an dem Vorfall, wo ein Rockerhäuptling bei einer beginnenden Hausdurchsuchung einen SEK Beamten, durch die geschlossene Tür erschoss, weil er an einen Überfall glaubte. Vor Gericht wurde er dann sogar freigesprochen.
    Dieser gewollt hysterische und demonstrative Aktionismus ist von den Eliten ( besonders den Grünen ) gewollt und zeugt von einen schlechten Gewissen. Die Toleranz die sie von anderen einforderen, legen sie selber nicht an den Tag.
    Ich will hier nicht schwarz malen, aber in spätestens 5 Jahre reden wir hier über ein totales Waffenverbot, Luftdruckwaffen und Softair inklusive.
    Wir dürfen dann, vielleicht noch ( ? ) unter größten ethnischen Bedenken, Lichtgewehr im Verein schiessen.
    Ich möchte mal sehen ob Staatsanwalt, Polizei und Gerichte genau so konsequent gegen Mitglieder von Großfamilien vorgehen, die ganz andere Kaliber im Schrank stehen haben.
    Wäre ich jünger oder hätte das Geld dazu, ich würde auswandern……………..

    1. Wahnsinn! Auch wenn es bei dir am Ende gut ausgegangen ist, den Stress und die Sorgen hat man erst einmal. Und das müsste ja nicht sein!
      Ja ich habe auch große Angst dass uns irgendwann unser Hobby komplett genommen wird. Ich will es einfach nicht hoffen. Vielleicht haben wir nur Zuviel Angst. Aber mit den Grünen an der Macht wird es sicher nicht besser…
      Danke dir für deinen tollen Beitrag!
      Viele Grüße
      Andi

  12. Karl Annecke

    Hallo Andi !
    Also, wenn es nach Meinung des eine Users oben geht, würde ich evtl. gleich den ganzen Landkreis zum Stelldichein laden ! So einen Unsinn vorzuschlagen würde mir nicht mal im Traum einfallen !
    Und die Meinung, das es falsch sei, dem lieben Nachbarn eine Frist von drei Tagen zur Räumung seines Equipments einzuräumen, ist ebensolcher Nonsens, das ist ja wohl das mindeste, das man diesen Miesling nicht mehr auf sein Grundstück lässt !
    Ich hätte Dem den ganzen Krempel noch am gleichen Tag räumen lassen oder das ganze Zeug eigenhändig auf sein Grundstück geschmissen ! (Wäre mir eine eventuelle Geldstrafe wert gewesen)
    Tut mir leid, aber wenn ich sowas lese, kommt mir der Kaffee hoch !
    Der einzig vernünftige Vorschlag wäre wirklich die Abnahme durch die Behörde, die ja kein Problem sein kann, zumal sogar die Polizei die Ansicht geäussert hatte, das Alles rechtens sei !
    Kostet sicher etwas, aber Ihr habt Eure Ruhe !
    L.G. Karl

    1. Ja die Zeit zu reden ist jetzt auf jeden Fall vorbei. Da haben wir uns auch nichts vorzuwerfen. Wir haben uns korrekt verhalten. Soviel steht auf jeden Fall fest.
      Ich werde die Abnahme durch die Behörde auf jeden Abfall prüfen lassen. Mal sehen was das kosten wird und ob das so geht.

      1. Eine Abnahme als Schießstätte ist wahnsinnig teuer und in Hinblick auf eventuelle Verschärfungen im Waffenrecht nach der von den Eliten herbei gesehnten Machtergreifung durch die Grünen, nur sinnlos ausgegebenes Geld.
        Selbst an Luftgewehrständen werden den Vereinen hohe Beauflagungen gemacht und die Gutachter lassen sich das gut zahlen, völlig unverhältnismäßig.
        Ursache ist im Verhalten der Behörden zu sehen, den Schützen und Waffenbesitzer das Leben so schwer wie möglich zu machen. Dazu gehört auch ärmere Schützenvereine durch aufwändige Vorschriften zur Aufgabe zu zwingen. Auch die neue Sicherheitsstufe bei den Waffenschränken bringt keine höhere Sicherheit, sondern schreckt viele Schützen davor ab, sich eine WBK zu zulegen.
        Nicht vergessen, auch Luftgwehre oder sogar Softair müssen verschlossen gelagert werden.
        Für mich ist hat rechtliche Unangreifbarkeit die höchste Priorität.
        Auch wenn manche lachen, mit der neuen EU Feuerwaffenrichtlinie habe ich meine recht umfangreiche Deko Waffensammlung aufgelöst, sprich was ging verkauft und den Rest ( mehrere Tausend € ) im Keller zerflext.
        Der Referentenentwurf sah ja für Magazine mit 10 Schuss und mehr sogar eine nachträgliche Bestrafung vor.
        Ich sehe nicht ein, dass ich nach Verbot dann meine teuer gekauften Deko AK zur Polizei hätte tragen sollen….
        Einfach nur traurig was sich in der EU und diesem Land in Bezug auf Freiheitsrechte der Bürger abspielt.

        Nur Diktaturen verbieten ihren Bürgern den Besitz von Waffen, uns soll nach SPD Mann Pistorius ( Niedersächsischer Innenminister ), ja schon bald der Besitz ( Führen ) von Messern über 6 cm verboten werden und Schützenvereine können dann wegen der geplanten Waffenverbotszonen bei Schulen, Kigas bzw. Bushaltestellen auch gleich schließen und ihre Vereine auflösen ( Bundesratsinitiative ) .

        1. Es ist wirklich erschreckend was du hier alles geschrieben hast. Also du hast in allen Punkten Recht! Und genau das ist das Schlimme.
          Ich hoffe dass man in Zukunft wenigstens noch auf seinen Schießstand kann, oder im Keller Spaß haben. Messer über 6cm… ein Witz. Die Personen die andere mit Messern angreifen, halten sich sowieso nicht dran. Da wird nur der normale Bürger kriminalisiert. Mehr ist das nicht. Durch die Medien bekommt der normale unwissende Bürger aber auch das Gefühl vermittelt dass alles schlimm und furchtbar ist was mit Messern und freien Waffen zusammen hängt. Wenn ich an die Gesichter auf meiner Arbeit denke als ich mich als “Luftgewehrschütze geoutet” habe. Da war vielen nicht wohl dabei. Mittlerweile wissen meine Nachbarn und Kollegen dass von mir keine Gefahr ausgeht. Aber anfangs wurde ich schon echt schief angeschaut. Verrückte Welt…

  13. Axel Mosler

    Hallo Andi,
    Wahrlich übertrieben wie Politik und Zeitgeist gegen Sportwaffen und Sportschützen/Jäger agiert. Geschuldet ist das halt der angespannten politischen Lage und daraus resultierenden versuchen durch Aktionismus Öffentlichkeit zu bekommen .
    Damit müssen wir leben und entspannter wird es sicher nicht werden.
    Der Nachbar hat definitiv überreagiert und hätte durch einfaches Fragen sicher alles wissenswerte von euch erfahren . Die Polizei hat richtig reagiert .
    Die modernen Luftdruck Waffen sehen halt häufig wahrlich martialisch aus und der schnelle Eindruck ist da trügerisch für den Laien.
    Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit den Stand behördlich abnehmen zu lassen um Rechtssicherheit zu bekommen.
    Lass dich nicht abhalten weiter so umfangreich , detailliert , anspruchsvoll und definitiv verantwortungsvoll zu berichten . Unser schönes Hobby braucht solche engagierten , unabhängigen, und freundliche Menschen wie dich.
    Viele Grüße, Axel.

    1. Hallo Axel,
      vielen Dank für die netten Worte.
      Wir waren mit einer HW30S und einer HW35 an dem Tag vor Ort. Ich denke dass die Beamten auch so gut reagiert haben, da sie gleich gesehen haben, dass es sich um keine scharfen Waffen gehandelt hat.
      Die Idee den Bauernhof abnehmen zu lassen ist eine sehr Gute. Wir sollten das vielleicht wirklich irgendwo offiziell eintragen lassen. Das werde ich meinem Freund vorschlagen. Dann könnte der Stress wirklich vorbei sein.
      Ich werde mich auch dank dem Zuspruch heute nicht klein kriegen lassen und weiter dran bleiben!
      Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
      Viele Grüße!
      Andi

  14. reinfried mack

    Hallo Andi,

    eigentlich alles richtig gemacht.
    Aber kennt man ja – es kann der bravste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
    Ich habe auch noch unterschwellig den Gedanken, irgendwann aufs Land zu verziehen. Bei diesen Angeboten schau ich von vorneherein, ob es das Grundstück oder die Räumlichkeiten zulassen, dass man sein Hobby ausleben darf.
    Also lass Dir das schöne Hobby nicht vermiessen, denn du hast ja alles beachtet, was das entsprechende Gesetz vorschreibt. Falls der Nachbar keine Ruhe gibt, würde ich auch einen Anwalt einschalten, der ihm auf die Finger klopft. Dies Aussage bezüglich der jungen Polizisten lässt tief blicken (Altersstarrsin?)

    Bis dahin bringe weiterhin interessante Berichte und Tests und freue Dich über Deinen Zuspruch darüber.

    Beste Grüsse Reinfried

    1. Hallo Reinfried,
      ja ich bin da absolut deiner Meinung! Die Reaktion der Polizisten war hervorragend! Die hätten ganz andere Geschütze auffahren können wenn sie gewollt hätten.
      Aber sie haben unsere Rechte vertreten.
      Ich selbst will in Zukunft auch gerne irgendwann auf dem eigenen Grundstück auf größere Distanz schießen können. Leider fehlt mir da noch die Idee wie ich das umsetzen kann. Wähle du deinen Ort an dem du hinziehst weise.
      Hier zuhause habe ich lauter tolle Nachbarn. Da hätte niemand etwas dagegen. Aber da gibt es mein Grundstück nicht her mein Hobby irgendwo draußen auszuüben. Und man will ja niemanden in Gefahr bringen.
      Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
      Viele Grüße!
      Andi

  15. Stefan Pangratz

    Moin Andi,
    eine Geschichte die zu erwarten war aber schwer nachzuvollziehen ist.
    Es scheint dem Zeitgeist geschuldet das selbst auf dem Dorf Nachbarn nicht mehr miteinander reden.
    Ich selbst unterlasse schon seit mehreren Jahren das schießen auf meinem eigenen Grundstück da ich nicht uneingeschränkt die Sicherheit gewährleisten kann und jeglicher Diskussion aus dem Weg gehen möchte.
    Es ist richtig das Ihr euch entschlossen hab dieses Erlebnis zu veröffentlichen, so wird sensibilisiert.

    Gruß Stefan

    1. Hallo Stefan,
      vielen Dank dass du meinen Bericht gelesen hast.
      Ja es ist wirklich so wie du sagst. Die Leute werden von den Medien so gegen “Waffenbesitzer” eingeschworen, dass die da wohl wirklich eine Panik haben. Gerade auf dem Land wo früher auf jedem Bauernhof ein Luftgewehr war um Plagegeister (zwar nicht legal) zu vertreiben erwartet man das nicht. Gut dass wir uns wirklich an alle Gesetze gehalten haben. So sind wir auf der sicheren Seite gewesen.
      Ich denke auch dass es wichtig ist, dass jeder davon erfährt.
      Ich warte eigentlich schon sehr lange, dass die Polizei mal bei mir auftaucht. Wenn man bissl in der Öffentlichkeit steht mit so einem Thema, ist das ja auch nur eine Frage der Zeit.
      Aus dem Grund habe ich auch zuhause alles noch weit über die Vorgaben hinaus abgesichert.
      Ich freue mich dass wir uns in 2 Wochen mal wieder sehen!
      Viele Grüße!
      Andi

  16. Rene Westphal

    Mhnaaja um die die Lage zu entspannen dem Nachbar 3 Tage Zeit geben sein zeugs vom Hof zu holen… Ich kann mir lebhaft vorstellen wie entspannend das Gespräch lief. Auch hier sei gesagt: vielleicht ist es nicht immer ratsam auf seinem Recht zu plädieren und zu pochen und schon garnicht diesen “Trumpf” von Anfang an der Gegenseite die ganze Zeit vorzuhalten.
    Denn Das trägt nicht unbedingt der Entspannung der Lage bei…

    Man hätte auch von Anfang an die Nachbarn mit einbeziehen können und dadurch garnicht erst zu so einer Situation kommen lassen.

    Ich kann da von meiner Seite aus sprechen:
    Alleinstehendes Haus mit vier Seiten Ackerland.
    Ich habe zwar nicht so die Gefahr dass was passiert aber habe dennoch bevor ich anfing meinen Vermieter sowie meinen Bauersnachbarn mit einbezogen und die Sachlage von vornherein aufgeklärt.
    Mit Einverständnis des Bauern auf seinen Ackerflächen Luftgewehr zu schießen erweiterte sich mein Radius meines beschießbaren Grundstückes um eben diese Ackerflächen. Dadurch kann das Geschoss, selbst wenn es wollte, nicht das befriedete Grundstück auf dem ich schießen darf nicht verlassen.
    Selbst wenn Feldarbeiten sind ist der Bauer so locker und beruhigt weil er weiß dass ich das schießen dann einstelle und er in ruhe seine Arbeit verrichten kann.
    Also durch ein klaren es Gespräch bei Kaffee und Kuchen lässt sich vieles oft in vornherein vermeiden…

    Gruß
    Rene

    1. Naja… nachdem er ja alles mitbekommen hatte im Vorneherein und da nichts gegen gesagt hatte, konnte man nicht unbedingt von der Reaktion ausgehen.
      Ich weiß nicht was ihn da geritten hat.
      Ich hoffe dass sich die Lage wieder entspannt, wobei ich da aktuell etwas schwarz sehe. Aber ich lasse mich da gerne überraschen 😉
      Danke dir fürs Lesen und fürs vorbei schauen!
      Schönen Sonntag dir!
      Viele Grüße!
      Andi

  17. Karl Knauser

    Hallo Andi.

    Ich würde mir das Hobby von so einem nicht vermiesen lassen. Spätestens wenn die Beamten 3 – 4 x umsonst bei euch waren und merken das da keine Gefahr besteht und alles rechtens ist, werden die das hinten anstellen bzw. nur noch zum kurzen freundlichen Smalltalk vorbeischauen.
    Mit solchen unbelehrbaren Menschen wie diesem Nachbarn muss man leider leben. Ob der nun aus Angst, Neid oder aus was weis ich für Beweggründen so handelt weis ich nicht, aber da er scheinbar nicht davon abzubringen ist, ignoriert ihn einfach. Die andere und eher unangenehme Seite daran ist, das wegen solchen “unbelehrbaren Leuten” Steuergelder für Polizeieinsätze sinnlos verschwendet werden und Beamte in Einsätzen gebunden sind wo sie vielleicht woanders deutlich dringender gebraucht würden. Wenn so etwas dann noch in die Medien kommt, sind wir als Schützen von freien Luftgewehren mal wieder die gelackmeierten, leider! Ich drück Dir jedenfalls für Dein Hobby die Daumen.

    Gruß, Karl

    1. Hallo Karl,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Zuspruch.
      Du kannst dir sicher vorstellen, dass es mir etwas unangenehm ist dort wieder aufzutauchen. Aber du hast natürlich einfach Recht! Wir tun nichts unrechtes, auch wenn wir uns so fühlen!
      Ich denke auch, dass wenn er das Spielchen noch 2-3x macht so langsam die Einsätze selbst zahlen kann. Da werden die Kosten bestimmt auch nicht so gering sein.
      Ich habe jetzt noch ein paar Schalldämmende Matten besorgt. So sollte das ganze noch etwas leiser werden. Ich hätte halt gerne einfach nur Frieden da.
      Wenn ich mein Hobby ausübe will ich mich hauptsächlich entspannen. Das Chaos hat man im Arbeitsleben schon genug 😉
      Ich danke dir dass du auf meinem Blog vorbei geschaut hast!
      Einen schönen Sonntag wünsche ich dir!
      Viele Grüße!
      Andi

      1. Karl Knauser

        Wenn er partout keine Ruhe gibt dann nimm Dir/nehmt euch einen Anwalt. Der wird ihm dann kräftig in Punkto Unterlassung auf die Finger klopfen. Lasst euch nicht den Tag vermiesen von so einem.

        Gruß, Karl

        1. Ja das wäre dann die letzte Option! Man will aber nicht soweit gehen. Aber es ist gut das in der Hinterhand zu wissen. Rechtsschutz habe ich 🙂
          Danke dir für den tipp!
          Viele Grüße!
          Andi

  18. Thorsten Selau

    Hallo Andi,
    Ich glaube Deinem Nachbarn ging es gar nicht und das Schießen mit dem Luftgewehr, eher würde ich ihm Neid diagnostizieren.
    Er wird sicherlich deine Vlogs auf Youtube angeschaut haben, und gesehen haben daß Du dies mit Erfolg machst.
    Ich habe auch die Möglichkeit das auf einem Grundstück zu schießen, und auch das Glück normale Nachbarn zu haben, die meinen Werdegang über Jahre mitbekommen haben. Sie sind dem auch interessiert aufgeschrieben, obwohl keiner bisher gefragt hat, ob er auch mal schießen dürfe.

    Gruß Toto

    1. Hey Toto!
      Das ist eine echt gute Frage. Was ihn dazu bewegt hat. Ich fand es halt furchtbar, dass man da nicht erst einmal reden kann. Statt dessen völlig überdramatisiert und einen Einsatz einleitet. Das ist echt Wahnsinn. Seitdem war niemand mehr von uns dort, obwohl wir eigentlich im Recht sind.
      Ich hoffe dass deine Nachbarn kühlen Kopf bewahren!
      Wir sehen uns übernächste Woche!! 😀
      Viele Grüße
      Andi

      1. Ich habe mich mit einem Sportschützen in unserem Geschäft 0ber Waffen unterhalten und einige Kunden standen in der Nähe……..

        Ihr könnt Euch nicht vorstellen, welche Reaktionen in den Gesichtern zu sehen waren! Empörung, Hass, Angst, totale Ablehnung!

        “Solche Leute wie Ihr, gehören eingesperrt”, war die schlimmste Äußerung!

        1. Das ist echt Wahnsinn oder? Als ob einer von uns andere Bürger in ihrem Leben einschränkt. Von uns haben die doch nichts zu befürchten.
          Unglaublich…

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