Diana Stormrider mit Hawke Vantage 2-7x32 AO Ansicht links oben

Vor langer Zeit hatte ich die Diana Stormrider im Kaliber 4,5 mm reviewed. Den Bericht dazu könnt ihr euch HIER noch einmal anschauen. Heute möchte ich das Schwestermodell im größeren Kaliber für euch genauer unter die Lupe nehmen.

In meinem dazugehörigen Video mache ich wieder einen Chronytest, einen Abzugstest sowie einen Schusstest.

Wie wird die Stormrider performen?

Die Daten der Diana Stormrider

Diana Stormrider Nahansicht links mit SchussergebnisBei meinem heutigen Testmodell handelt es sich um ein Pressluftgewehr im Kaliber 5,5 mm. Dieses hat eine Gesamtlänge von 110 cm und ein unglaublich geringes Gewicht von 2,2 kg. Das ist somit auch das leichteste Pressluftgewehr, das mir auf Anhieb einfällt. Es gibt die Waffe mit einem Kunststoff- oder Holzschaft bei meinem Partner dem www.action-shop24.de zu kaufen.

Hier fällt natürlich sofort der niedrige Kaufpreis von 219,- Euro auf. Das ist extrem günstig.

Die Stormrider arbeitet mit einem Druck von bis zu 200 Bar. Das ist der maximale Fülldruck, den ihr in die 100 ml große Pressluftkartusche füllen könnt. Die Schussabgabe erfolgt unreguliert. Ihr habt aber die Möglichkeit, einen Regulator später nachzurüsten. Dann habt ihr in den einzelnen Schüssen kaum Abweichung in der Geschwindigkeit. Das erhöht gerade auf größere Distanzen die Präzision.

Die Waffe wird mit einem Einzelschussadapter sowie einem Magazin ausgeliefert. Das Magazin im Kaliber 5,5 mm fasst 7 Diabolos mit einer maximalen Länge von 8,6 mm, während das Magazin der 4,5 mm Version 9 Schuss fasst.

Wie ihr wisst, bin ich selbst Fan der Einzelschussmagazine. Ich nehme gerne vor jedem meiner Schüsse das Diabolo noch einmal in die Hand. Das ist einfach eine Gewohnheit von mir. Somit habe ich das Vertrauen, dass das Diabolo, das ich in die Waffe einlege, einwandfrei in Ordnung ist.

Das Schießen mit der Diana Stormrider

Die Stormrider verwendet wie andere Gewehre der Diana Action Line den Diana Improved Trigger (DIT). Das ist aus meiner Sicht ein sehr guter verstellbarer Abzug. Am Abzugszüngel befindet sich auch die manuelle Sicherung. Diese kann händisch aktiviert oder deaktiviert werden. Die Sicherung wird nicht durch das Repetieren wieder in den sicheren Modus gebracht.

Diana Stormrider Laufbeschriftung 5,5mmAuch das Füllen geht dank Quickfill-Technologie super einfach. Hierfür muss lediglich das Füllstück in die Kartusche gesteckt werden und dann lässt sich die Waffe mittels Pumpe, Flasche oder Kompressor füllen.

Das Schießen mit der Stormrider macht einfach Spaß. Gerade wenn man im stehenden Anschlag die Kugeln in Richtung Ziel schießt, kommt das leichte Gewicht der Stormrider absolut zum Tragen. Das Handling ist einfach hervorragend.

Auch die Möglichkeit, die Waffe über die angebrachte offene Visierung bestehend aus Kimme und Korn schießen zu können, ist super. Steigt man gerade in das Hobby ein und hat nicht so viel Geld im Budget, kann man sich erst einmal die Waffe kaufen und zu einem späteren Zeitpunkt dann mit einem Zielfernrohr ausrüsten.

Schießt man auf kurze Distanz oder macht einem das Schießen ohne Zieloptik Spaß, so kann man auch später gänzlich auf ein Zielfernrohr verzichten.

Mein Fazit zur Diana Stormrider

Ich kann absolut verstehen, weshalb diese Waffe so viele begeisterte Schützen in ihren Bann ziehen kann. Mit einem geringem Budget kann man prellschlagfrei schießen und erste Erfahrungen im PCP-Bereich sammeln.

Diana Stormrider System von links hintenDie Stormrider ist auch ein Gewehr für die ganze Familie. Auch Nachwuchsschützen, die noch nicht über eine hohe körperliche Kraft verfügen, fällt das Handling sehr leicht. Lediglich die Wahl nach den richtigen Diabolos und dem benötigten Füllgerät muss dann noch getroffen werden.

Wenn ihr hierzu Fragen habt, könnt ihr euch natürlich jederzeit sehr gerne bei mir melden.

Habt ihr schon mal ein paar Schuss mit der Stormrider abgeben können?

Schießt ihr Pressluftgewehre oder seid ihr Vertreter der Fraktion Federdruckwaffen?

Ich bin sehr auf eure Meinung und euer Feedback gespannt.

Ich hoffe ihr seid auch nächste Woche wieder mit dabei!

Liebe Grüße

Euer Andi

Technische Daten

  • Gesamtlänge: 110 cm
  • Gewicht: 2,2 kg
  • Kaliber: 5,5 mm
  • System: Pressluft
  • Lauf: gezogener Lauf
  • Magazin: Einzelschuss und 7-Schuss-Trommelmagazin
  • Sicherung: Manuelle Sicherung
  • Kartuschengröße: 100 ml

 

Video

Mein Fazit

Das gefällt mir gut:

Günstiger Einstieg in das Pressluftschießen, sehr leicht, Regulator nachrüstbar, über Kimme und Korn schießbar

Das gefällt mir nicht so gut:

Trommelmagazin hakelig und nicht so einfach zu befüllen

Bewertung:

Präzision:
8/10
(8)
Material:
5/10
(5)
Handling:
5/10
(5)

Empfohlen für:

Plinker, Sparfüchse

Preis:

ca. 219 €

Präzision:

Hier teste ich die Präzision auf eine Entfernung von 11m mit aufgelegter Waffe. Je mehr Sterne, umso besser die Präzision.

Handling:

Unter Handling kommt die Gesamtbewertung wie das Gewehr für den Schützen zu handhaben ist. Hier zählt der Transport, das Vorspannen und Laden des Gewehrs, das Handling im liegend- kniend und stehend schießen, das Gewicht, der Prellschlag.

Material / Verarbeitung:

Hier werden verwendete Materialien sowie die Verarbeitung derer bewertet.

Preis:

Der Preis ist ein ungefährer Preis und kann je nach Ausführung oder Sondermodell natürlich abweichen. Dieser gilt als Richtwert.

10 Kommentare zu „Diana Stormrider im Kaliber 5,5 mm – Mein Test und Review“

  1. Hallo,

    ist die 4,5 oder die 5,5 Version eher zu empfehlen bezüglich der Präzision? mir wurde gesagt das die 5,5mm Diabolos eigentlich zu schwer für die 7,5 Joule Versionen sind und die Präzision darunter leidet. Schussdistanz sind 20-25m .
    Vielen Dank

    1
  2. Hallo Andreas,
    jo, wieder ein gelungenes Review der Stromrider, war schön mit der 4,5 mm Variante bestens anzuschauen. Anschaffungspreis ist okay, wenn da nicht der Preis für den Kompressor wäre, hab geschaut, den gibt’s schon Öl und Wasserfrei für schmales Geld, aber 3x teurer als die Diana, ist die Kleine dennohne Muskelkater, mit Pumpe zu befüllen?, auch ist leider das Magazin ein Übel, aber gut, Anforderungen die wichtig sind hast Du verdeutlicht, sage tschüß mit
    Kimme Korn Schuss
    Bernhard

    1. Hallo Bernhard,
      ich denke es geht auf jeden Fall gut mit der Pumpe! Andernfalls kann man sich auch noch eine Flasche anschaffen und diese bei der Feuerwehr füllen lassen. Wenn man da auf eine gebrauchte geht, dann kommt man da sicher auch günstig an etwas ran. Vielleicht mal auf egun schauen.
      Liebe Grüße!
      Andi

  3. Hi Andy, jo, das 1te Review mit der 4,5 mm war , wie hier wieder zu sehen, spitze.
    mit meinem Budget wäre ich hier gut aufgehoben, jedoch die Anschaffung des Kompressors macht ja gleich ne Anschaffung einer teuren Waffe gleich, auch schade, das das Magazin so blöde zu laden ist.
    Sonst isst es toll anzuschauen, wie gut sich die Kleine schlägt,
    wäre es schwer, sie mit Pumpe zu füllen?
    es grüßt mit
    Kimme Korn Schuss
    Bernhard

    0
    1. Hallo Bernhard,
      danke dir ganz herzlich für deine Nachricht! Du kannst die Stormrider auf jeden Fall auch mit einer Pumpe füllen. Die hat eine 200 Bar Kartusche, das ist nicht so schwer das aufzupumpen. Einen Kompressor brauchst du dafür nicht. Das ist halt einfach nur noch komfortabler 🙂 Aus meiner Sicht die beste Möglichkeit in das Pressluft schießen einzusteigen.
      Freut mich, dass dir das Video gefallen hat. Ich hatte ja versprochen, dass ich versuche Abwechslung zu zeigen.
      Liebe Grüße!
      Andi

  4. Hallo Andie,
    Ich habe die Stormrider in 4.5 mm mit einem Hawke Vantage 4 -12 AO. Macht echt Spaß, die Kleine. Hohe Konstanz, absolut klasses Trefferbild, auch auf 20 m. Zu dem Preis ist die Stormrider eine absolute Empfehlung. Schieße auch die Bandit, auch eine tolle Pistole. Die HW 44 ist meine Lieblingswaffe. Qualität und Präzision ist einfach überragend. Indoor schieße ich auch gerne auf 10 m mit meiner HW 40. Kein Auffüllen oder Pumpen, das hat auch was ganz besonderes. Und präzise ist sie allemal. In diesem Sinne, lieber Andie, bitte mach noch ganz lange deine informativen Videos, mir und vielen anderen Leuten, hat das mit Sicherheit schon eine Kaufentscheidung gegeben.

    Grüße aus Nettetal,
    Axel S.

    0
    1. Hallo Axel,
      danke dir ganz herzlich für deine nette Nachricht!
      Ja ich will versuchen noch ganz lang Videos zu machen. Auch wenn es Tage oder Wochen gibt wo man einfach mal platt ist, ist man doch froh wenn man dann doch ein Video macht und den Zuschauern damit eine Freude bereitet 🙂
      Ich wünsche dir einen schönen Sonntag! Hat bissl gedauert bis ich geantwortet habe… war im Urlaub 😉
      Liebe Grüße
      Andi

  5. Servus Andi, wie immer tolles Video das keine Wünsche offen lässt!!!
    Habe neben meinen Highend-Gewehren seit Jahren auch eine Stormrider von der ich nach wie vor begeistert bin.
    Allerdings in der 4,5 mm Version. Da mir das beiligende Magazin auch zu blöd war, habe ich mir eines von “Carm Magazines” besorgt. Dieses lässt sich super laden und verdrückt auch keine Diabolos, habe damit nur beste Erfahrungen gemacht. Das gibt es als 4,5mm sowie auch 5,5mm, kostet momentan 18€ plus Versand.
    Hier mal der Link:
    https://www.carm-magazines.com/magazine-for-cp2-air-co2-pistol-and-variants-smk-victory-spa-artemis-diana-chaser-bandit.aspx

    Das Magazin passt, auch wenn der Name Stormrider nicht gegeben ist.

    1. Hallo Wolfgang,
      vielen Dank für deine Nachricht!
      Der Tipp mit dem Carm Magazin ist super! Vielleicht will einer der Zuschauer oder Leser sich dieses besorgen. Danke für den Link!
      Freut mich auch, dass du mit mir einer Meinung bist, was den Spaß mit der Stormrider angeht.
      Sorry, dass es so lange gedauert hat bis ich den Kommentar frei gegeben habe. War im Urlaub 😉
      Liebe Grüße
      Andi

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