Diana 34 EMS 4,5mm vs 5,5mm

Kaliber 4,5 mm vs. 5,5 mm – Welches ist besser bei 7,5 Joule?

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Kaliber 4,5 mm oder 5,5 mm? Welches soll ich bei einer Druckluftwaffe verwenden? Wo liegen die Vorteile und Nachteile des jeweiligen Kalibers?

In meinem heutigen Bericht nehme ich mich dem oft diskutierten und nachgefragten Thema an.

Ich hoffe, euch mit meinen Ausführungen und Erklärungen etwas weiterhelfen zu können.

Kaliber 4,5 mm

AirGhandis Finest und H&N DiabolosFangen wir zuerst mit dem wohl gängigsten Kaliber in Deutschland an. Die meisten F-Druckluftgewehre werden sicher für Diabolos des kleineren Kalibers gefertigt und verkauft. Durch die geringere Größe ist natürlich auch das Gewicht niedriger als bei den meisten 5,5 mm Diabolos. Ein geringeres Gewicht bedeutet bei gleicher Leistung des Luftgewehrs eine höhere Fluggeschwindigkeit und somit auch eine flachere Flugkurve.

Gerade bei Schießdisziplinen wie Field Target oder Hunter Field Target mit ihren wechselnden Zieldistanzen sind nicht zu stark variierende Haltepunkte für den Schützen von Vorteil. Diabolos des größeren Kalibers fallen auf weitere Distanzen viel stärker ab als die 4,5 mm Kugeln. Somit ergäbe sich gerade auf die weiteren Distanzen ein extrem erhöhter Schwierigkeitsgrad.

Kaliber 5,5 mm

H&N Diabolos Kaliber 5,5 mmLuftgewehrkugeln im Kaliber 5,5 mm haben im Normalfall ein höheres Gewicht als die im Kaliber 4,5 mm. Bei gleicher Leistung fliegen diese langsamer, haben eine gekrümmtere Flugbahn, entfalten im Ziel eine höhere Energie und machen natürlich auch größere Löcher (zum Beispiel in Papierscheiben).

Bei Distanzen bis 25 Meter verhält sich die Flugkurve noch einigermaßen gerade, danach fällt diese jedoch bei jedem weiteren Meter immer extremer ab.

Wenn ihr allerdings ein Ziel bei einer fixen Entfernung von zum Beispiel 30 Meter habt, so könnt ihr natürlich euer Zielfernrohr genau auf diese Distanz einstellen. Dann schießt ihr das Gewehr mit Kaliber 5,5 mm ein. Bei wechselnden Zielen bei weiteren Entfernungen wird es allerdings sehr schwer, diese zu berechnen.

Ein ganz großer Pluspunkt bei den größeren Diabolos ist aber, dass es nicht so viel Fingerfertigkeit bedarf, diese aus der Dose zu greifen und zum Beispiel zu laden. Man hat einfach mehr in der Hand als bei den kleinen 4,5 mm Luftgewehrkugeln.

Die Auswahl an Diabolos auf dem Markt

Ein wichtiger Punkt für jeden Schützen ist natürlich auch die Verfügbarkeit der Kugeln auf dem Markt. Jeder weiß, dass jeder Lauf unterschiedlich zu anderen Läufen ist. Das heißt, es ist möglich, dass jeder Lauf eine eigene Lieblingssorte von Diabolos oder seine eigene Lieblings-Charge hat. Deswegen ist eine große Auswahl auf dem Markt extrem wichtig, um die beste Kugel für sich und sein Gewehr zu finden.

Wenn ich mir zuhause meine Regale anschaue, in denen ich wohl jeweils mindestens eine Dose der namhaftesten und qualitativ hochwertigsten Diabolos haben sollte, dann sehe ich sofort, dass die Auswahl im Kaliber 4,5 mm höher ist als bei 5,5 mm. Der Vergleich der Verfügbarkeiten zwischen diesen beiden Kugeln ist jedoch noch nicht so gravierend, wie es dann gegenüber noch größeren Kopfmaßen wird. Denn je größer die Kugeln werden, umso rarer und leider auch qualitativ schlechter werden die Diabolos.

Ich habe dank meiner Lizenz auch Luftgewehre im Kaliber 6,35 und 7,62 mm zum Testen da. Aber dort wirklich gut produzierte Diabolos oder Slugs zu finden, ist schon weit schwerer als im Kaliber 4,5 mm.

Das ist wieder ein Punkt, der für das Kaliber 4,5 mm spricht.

Welches Kaliber verwenden Wettkämpfer?

Ein wichtiger Gradmesser auf der Suche nach der perfekten Luftgewehrkugel ist, zu schauen, wie sich Wettkämpfer entscheiden. Gerade als ich angefangen habe, habe ich mich nur daran orientiert, was die anderen Schützen dort schießen. Sowohl bei den 10m-Schützen als auch beim Schießen auf größere Distanzen, wie beim Field Target und Hunter Field Target, werden ausschließlich Kugeln im Kaliber 4,5 mm geschossen. Also stand für mein F-Luftgewehr die Entscheidung schnell fest.

Mein Fazit

Natürlich darf jeder Schütze mit dem Setup schießen, das ihm am meisten Spaß macht! Mir ging es auch nicht darum, Vorschriften zu machen oder Exoten schlecht zu reden. Ich wollte nur alle Fakten zusammentragen und diese für euch zusammenfassen.

Hat man in Deutschland eine Waffenbesitzkarte und darf Luftgewehre mit mehr als 7,5 Joule Leistung schießen, dann muss das Thema natürlich aus einem ganz anderen Licht beleuchtet werden. Meine starken Luftgewehre schieße ich am liebsten im Kaliber 4,5, 5,5 und 6,35 mm. Je nach Einsatzzweck und Leistung.

Bei meinen Luftgewehren unter 7,5 Joule habe ich aktuell ausschließlich nur Modelle im Kaliber 4,5 mm.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Fragen beantworten.

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Was ist euer liebstes Kaliber? Habt ihr schon einmal richtige Exoten ausgetestet?

Ich bin gespannt!

Vielen Dank für eure Zeit!

Viele Grüße!

Euer Andi

Interessante Links:

HIER könnt ihr die AirGhandi´s Finest direkt bestellen.

Kennt ihr schon das fortschrittlichste Luftgewehr? Die Edgun Leshiy 2?

weitere Bilder

25 Kommentare zu „Kaliber 4,5 mm vs. 5,5 mm – Welches ist besser bei 7,5 Joule?“

  1. Oliver Schaarschmidt

    Hi, Andy.
    Interessant wäre beide Gewehre mit der selben Sorte, nur im jeweiligen Kaliber, auf 10m zu justieren und dann auf 15m und 20m, mit dem jeweiligen selben Haltepunkt, zu schießen. Und die Trefferbilder der beiden Kaliber dann zu vergleichen.

    Was denkst du?

    1. Hallo Oliver,
      ja das wäre auch noch interessant gewesen. Aber das Problem ist, dass hier der Schütze, also ich, die Schwachstelle an dem Test wäre. Das müsste man ja unter Laborbedingungen machen. Wenn ich da draußen am Schießplatz mit dem halb wackeligen Tisch bin, dann wird das nicht sehr aussagekräftig befürchte ich.
      Ich wünsch dir ne schöne Woche!
      Viele Grüße!
      Andi

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