H&N Diabolos sortieren

Werksbesichtigung bei H&N Sport

Die Einladung zu H&N Sport

Wow, wie cool ist das denn? Jörg Siemens hat mich eingeladen nach Hann. Münden zu kommen, um das H&N Werk zu besichtigen. Jörg ist Leiter Marketing und Vertrieb von H&N Sport. Eine Werksbesichtigung ist sicher super spannend.

So ein Angebot kann man natürlich nicht ablehnen. Als technisch ziemlich Ahnungsloser kann ich mir gar nicht vorstellen wie die Diabolo Produktion abläuft.

Also mache ich mich an einem Freitag frühmorgens um 7 Uhr auf den Weg, die 240 km Strecke hinter mich zu bringen. Es ist ziemlich kalt draußen, stellenweise fahre ich über eine geschlossene Schneedecke. Meine Frau war in Sorge und hat mich gebeten an einem anderen Tag zu fahren. Doch manchmal bin ich in meiner Motivation einfach nicht aufzuhalten. Ich freue mich seit Wochen auf den Tag und will ihn nicht noch einmal nach hinten verschieben. Geduld ist nicht unbedingt meine Stärke.

Nach 2,5 Stunden bin ich dann am Werk von H&N Sport angekommen.

Neues Werksgebäude von H&N Sport

Ich ruhe mich kurz 2 Minuten aus, ehe ich an der Tür klingle. Ich werde von einer netten Dame empfangen und ins Büro begleitet. Schnell haben meine neugierigen Augen schon einen Blick durch die Fenster rüber in die Produktion geworfen. Wow, ist das groß! Ich habe das wohl alles unterschätzt.

Jetzt kommt Jörg auf mich zu. Es geht also los.

Die Werksbesichtigung

Vom Büro aus gehen wir rüber in die Produktion. Auf dem Weg dorthin rattern überall Maschinen und Mitarbeiter bewegen sich zwischen diesen emsig hin und her. Wir gehen in einen Besprechungsraum, der sich am Rande der Produktion befindet. Dort hole ich mir Infos und Instruktionen ab was ich alles filmen darf und was unter Firmengeheimnisse fällt. Jörg erzählt mir ein paar Einzelheiten über die lange Firmengeschichte, wir trinken einen starken Espresso und dann geht es los.

Wir laufen die Produktion zuerst einmal ab. Ich verschaffe mir einen Überblick und ich muss mich auch mit den Sicherheitsvorschriften in dem Werk vertraut machen, um nicht mich oder andere zu gefährden.

Altes Werksgebäude H&N Sport
Das alte Werk von H&N Sport.

Völlig reizüberflutet weiß ich gar nicht wohin ich zuerst schauen soll.

Jetzt schnappe ich mir meine beiden Kameras mit den Stativen und los gehts. Entschuldigt bitte die lauten Umgebungsgeräusche die auf den Aufnahmen zu hören sind. Die beiden Kameras waren zwar eine Investition von insgesamt 1000 Euro, aber um richtig professionelle Bild- und Tonaufnahmen zu machen reicht das wohl noch nicht aus. Noch am gleichen Tag habe ich mir endlich die professionelle Videoschnitt-Software gegönnt, um die störenden Umgebungsgeräusche herauszufiltern. Aber an zwei Stellen des Films merkt man, dass die Mikrofone der Kameras einfach an ihre Grenzen gekommen sind. Diese habe ich aber dann mit einem Untertitel versehen. Ihr verpasst also nichts. Ich wollte schon fragen ob die Mitarbeiter vielleicht ihre Arbeit für 4 Stunden niederlegen könnten, doch ich habe mir die Frage lieber erspart. 😉

Viel Spaß beim Video:

Mein Fazit über das Erlebte

Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass die für mich interessanten Barracuda FT Diabolos wirklich noch per Hand verpackt und von einem geschulten Auge kontrolliert werden. Ich habe mir natürlich eine Dose geschnorrt, um diese zuhause in meinem Wettkampf-Luftgewehr zu testen. Die Ergebnisse seht ihr in später folgenden Videos. Neben den H&N Barracuda FT Diabolos werden noch über 50 weitere Diabolo-Sorten in dem Werk in Hann. Münden produziert.

Ich habe auch zuvor nicht gedacht, dass in der Diabolo-Produktion so viele manuelle Kontrollen der Qualität stattfinden. Andererseits muss die Qualität gerade für die Wettkampf-Diabolos irgendwie sichergestellt werden.

H&N Flachkopf Diabolos bei der manuellen Kontrolle

Ich bedanke mich noch einmal ausdrücklich bei den verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von H&N Sport, die meine vielen Fragen geduldig und zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet haben. Danke auch, dass ich euch so lange im Weg herumstehen durfte.

Eine Zahl aus den Gesprächen ist mir besonders im Kopf hängengeblieben: Jährlich verlassen mehr als eine Milliarde Diabolos das Werk von H&N Sport in Hann. Münden. Eine Zahl die nur schwer greifbar ist. Das sind 2 Millionen Dosen (wenn man mal von 500 Diabolos pro Dose ausgeht). Ein paar davon werde ich in 2019 sicher auch verschießen. 😉

Ich hoffe, euch in Zukunft noch häufiger Einblicke in die Produktionen von unserem Hobbyzubehör verschaffen zu können.

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Vielen Dank fürs Lesen, bis zum nächsten Mal!

Viele Grüße

Andi

4 Kommentare zu „Werksbesichtigung bei H&N Sport“

    1. Hey Wolfgang! Super dass du auf meinem Blog vorbei geschaut hast! Danke dir auch für deinen Kommentar. Freut mich wirklich sehr!
      Ich wünsche dir eine schöne Woche!
      Viele Grüße!
      Andi

  1. Hey Andi,
    Super interessantes und Geräuschvolles Video…
    Find ich echt nett vom Jörg Siemens und H&N das die uns solch einen Blick hinter die Kulissen gegeben haben, also zwar durch Dich jedoch denk ich wollt jeder Schütze schonmal wissen wie es dort ungefähr abgeht…
    Und das Handarbeit beim abfüllen der Dias noch gemacht wird hätte ich wirklich nur bei den chinesischen DingDong-teilen erwartet. Hut ab….!
    Des war ein tolles Video Dankeschön…
    Sey gegrüßt

    1. Hallo Rob,
      Danke dir für deinen Kommentar und dass du dir mein Video angeschaut hast.
      Ja leider ist das Video sehr geräuschvoll So war das nicht geplant. Aber ich denke doch dass es trotzdem recht interessant war.
      Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!
      Viele Grüße
      Andi

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