Diana Bandit vor Tasche mit Magazinen

Diana Bandit – eine Luftpistole im Test

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Die Vorbereitung

Die Diana Bandit – Nach vielen sehr teuren hochwertigen Luftgewehren war es mal wieder an der Zeit auch etwas für das kleinere Budget und eine Kurzwaffe zu testen.

Nachdem ich etwas recherchiert hatte, hat sich die Diana Bandit praktisch aufgedrängt. Die Spezifikationen die man beim Hersteller findet und der sehr geringe Verkaufspreis machten mich doch schnell neugierig.

Hält die Diana Bandit was sie verspricht und ich mir erhoffe?

Diana Bandit rechts hinten

Schnell habe ich diese geordert und dann auch zügig geliefert bekommen. Danke Aleks von www.getdamaged.de.

Diana Bandit Kimme und Repetierhebel

Schon beim Öffnen des Umkartons kam das erste Positive zum Vorschein. Die Luftpistole kommt in einer schönen Kunstfaser-Tasche die innen ausgepolstert ist. So hat man direkt auch eine Möglichkeit die Luftpistole zu transportieren. Die Tasche schützt gut vor mechanischen Beschädigungen. Sollte man eine wasserdichte Verpackung benötigen, müsste man jedoch auf einen Koffer zurückgreifen.

Diana Bandit Kartusche Korn Schalldämpfer

Ich habe dann die Pistole aus der Tasche genommen. Wow, liegt super in der Hand! Ok, das Holz ist jetzt keine Augenweide, aber hey… 159 Euro für eine 9-schüssige Pressluftpistole? Irgendwo MUSS man sparen um das so günstig anbieten zu können, ohne dass die Händler verhungern.

Diana Bandit Abzug Sicherung

Das Video über die Diana Bandit

Regulator ist in der Luftpistole keiner verbaut. Das ist auch der Grund weshalb ich in meinem Video auf einen Chronytest verzichte. Da die V0 mit abnehmendem Kartuschendruck auch abnimmt, wüsste ich nicht zu welchem Zeitpunkt ich den Chronytest machen sollte. Wir schauen uns einfach den Schusstest genauer an und schauen wie und ob sich das Fehlen des Regulators auf das Schussbild auswirkt.

AirGhandi mit Magazin Diana Bandit

Jetzt lasst uns doch mal einen genaueren Blick auf die Luftpistole werfen und uns testen wie präzise das Modell ist.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit meinem Video!

Technische Daten

  • Gesamtlänge: 51 cm
  • Gesamtgewicht: 1000 Gramm
  • Kaliber: 4,5 mm .177 Diabolo
  • System: Pressluft 200 Bar
  • Tankvolumen: 50 ml
  • Magazin: 9 Schuss Trommelmagazin
  • Visierung: einstellbare Mikrometervisierung
  • Montageschiene: 11 mm Prismenschiene
  • Abzug: Diana Improved Trigger

Video

Mein Fazit

Das gefällt mir gut:

Liegt gut in der Hand, gute Präzision, gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Das gefällt mir nicht so gut:

Magazine etwas fummelig zu befüllen

Bewertung:

Präzision:
6/10
(6)
Material:
5/10
(5)
Handling:
7/10
(7)

Empfohlen für:

Plinker, Sparfüchse

Preis:

ca. 140 €

Präzision:

Hier teste ich die Präzision auf eine Entfernung von 11m mit aufgelegter Waffe. Je mehr Sterne, umso besser die Präzision.

Handling:

Unter Handling kommt die Gesamtbewertung wie das Gewehr für den Schützen zu handhaben ist. Hier zählt der Transport, das Vorspannen und Laden des Gewehrs, das Handling im liegend- kniend und stehend schießen, das Gewicht, der Prellschlag.

Material / Verarbeitung:

Hier werden verwendete Materialien sowie die Verarbeitung derer bewertet.

Preis:

Der Preis ist ein ungefährer Preis und kann je nach Ausführung oder Sondermodell natürlich abweichen. Dieser gilt als Richtwert.

22 Kommentare zu „Diana Bandit – eine Luftpistole im Test“

  1. Hallo Andi,
    ich habe jetzt endlich Zeit gehabt, den Regulator in die Bandit einzubauen und zu testen. Wie versprochen, kurz meine Erfahrungen damit.
    Einbau: Hier schon mal der Tipp, den Regulator (mit Silikonöl an der Dichtung) langsam “schraubend” in den Druckbehälter zu schieben. Beim ersten Versuch hatte ich den grade reingedrückt (wie beim Video von Björn an der Stormrider) und das Dichtungsgummi am Gewinde des Druckbehälters kaputt gemacht. Auch darauf achten, das der eigentliche Regulator (goldfarben) mit dem schwarzen Unterteil fest ist, sonst dreht man den wieder raus wenn man die Einschub-Hilfstange abschraubt. Wer hätte gedacht, das man da gleich zwei Fehler machen kann….
    Zur Funktion: Ich habe jetzt auf 105bar eingestellt und man merkt gleich beim ersten Schuss und 200 bar Füllung am Geräusch des Kugelfangs, dass da etwas weniger Power drauf ist. Ich habe mir dann aus Holz eine Hilfsauflage gebastelt und aufgelegt auf 10 Meter getestet. Alles war im 9er/10er, nur selten mal darunter. Und bis die Füllung bei 100 war (ca. 40 Schuss), alles zentriert, danach dann tiefer (also fülle ich bei 100 wieder auf).
    Kugeln: Da sage ich “Dankeschön” für Deinen Diabolo Flachkopf-Test. Ich habe mir zum testen die RWS Basic gekauft und habe keine Unterschiede zu den (zugegeben alten) RWS Meisterkugeln gesehen. Die Bandit scheint sie zu mögen. Das 9er-Magazin hackelt aber leider noch immer.
    So, jetzt gehe ich mal in den Keller und feile den Griff noch auf “nur Rechtshänder” und dann simuliere ich mal einhändig einen RWK 🙂
    Viele Grüße & schönes Wochenende
    Markus

    1. Hallo Markus,
      vielen lieben Dank, dass du dir so eine Mühe gemacht hast und uns deine Erfahrungen beim Umbau und mit der umgebauten Pistole geschildert hast. Es ist immer schön mehrere Meinungen zu haben, vor allem wenn dann so gute Verbesserungsvorschläge noch dabei sind.
      Du kannst auf jeden Fall auch mal meine AirGhandi´s Training Master oder die Finest austesten. Die funktionieren auch ganz wunderbar in der Bandit 🙂
      Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Schießen!
      Viele Grüße!
      Andi

  2. Hallo Andi,
    danke für Deine schnelle Antwort, echt klasse, ich werde jetzt regelmäßig als “LuPi-Neuling” in Deine Seiten und Tests reinschauen 🙂
    Habe mir jetzt die Bandit gekauft und war überrascht: “Softairwelt” hatte die sogar geputzt und vorbefüllt. Also gleich (ohne mitbestelltem Regulator) losgelegt in der Garage.
    Für alle Interessierten, die wie ich schon andere Disziplinen im Schützenverein schießen und auch mal LuPi ohne große Investition “testen” wollen, kann ich die Bandit schon nach den ersten Versuchen empfehlen. Auf 10 Meter einhändig mit (alten) “RWS Meisterklasse”-Diablos habe ich sehr viele Ringe von 8 bis 10 getroffen und es waren nur einige wenige “Patzer” dabei (die gehen wohl auch eher auf meine Kappe). Sonst schieße ich Spopi (.22lr) / GK (9mm) auf 25 Meter oder “Freie Pistole” auf 50 Meter. LuPi ist daher ein gutes Training zu Hause wenn man wegen Corona nicht in den Verein darf.
    Mit Schalldämpfer ist das Ding fast lautlos (der Kugelfang ist lauter) aber sogar ohne Schalli ist es noch ein angenehmer Ton. Von 200 bis ca. 120 bar gehen ca. 40 Schuss, zwischen 120 und 100 bar geht dann die Kurve runter. Ich werde den Regulator daher wahrscheinlich auf 120 bar einstellen wenn ich ihn einbaue. Wenn ich nennenswerte Unterschiede bemerke, gebe ich nochmal Info.
    Der Griff (Generation 2) liegt auch bei kleiner Hand (“Handschuhgröße 8”) gut in der Hand, nur der werde ich etwas nachfeilen, da der Griff ja universal für Links-/und Rechtshänder ist. Die Griffmulden drücken dann etwas. Mit dem 9er-Magazin hatte ich beim ersten Test etwas Problem, etwas hackelig, mal schauen ob ich das noch optimieren kann. Nächste Woche wird der “Entenkasten” geliefert, man will ja nicht nur Präzisionsschießen sondern auch ein bischen plinken 😉
    Viele Grüße und gut Schuß
    Markus

    1. Hallo Markus,
      wow vielen Dank für deine Nachricht! Das war ja schon ein kleines eigenes Review von dir!
      Das ist natürlich Klasse wenn deine Meinung die meine hier ergänzt. So können sich die Leser zentral einfach noch mehr Informationen holen. Das freut mich sehr.
      Zu deinen angesprochenen Punkten zur Bandit lässt sich von meiner Seite aus nichts mehr hinzu fügen. Die waren ja Klasse erklärt und aufgeführt.
      Ich wünsche dir eine schöne Woche! Würde mich freuen wenn du immer mal wieder von deiner Pistole berichtest, falls du die Zeit dafür hast.
      Viele Grüße!
      Andi

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