Diana XR200 Aufnahme Seite rechts

Heute mache ich für euch mit der Diana XR200 den großen Munitionstest. Ich will für euch herausfinden, welche Bleidiabolos, bleifreie Diabolos und Slugs für das neue Pressluftgewehr von Diana besonders gut funktionieren. Jeder, der das Review über die Waffe verpasst hat, kann sich dieses HIER noch einmal durchlesen und anschauen.

Die Ausgangslage für den Munitionstest

Ihr kennt sicher den Spruch: “Jedes Gewehr und jeder Lauf ist verschieden”. So kommt man nicht drumherum, auch herauszufinden, welche Kugeln man für das Pressluftgewehr am besten verwenden kann. Natürlich kommen da ein paar Faktoren mit ins Spiel.

Der größte wohl beeinflussende Faktor ist der Faktor Mensch. Auch ich habe mal eine zittrige Hand, deswegen sollte man bei den Ergebnissen nicht den letzten Zehntelmillimeter bewerten.

Mir war es wichtig, dass man eine Tendenz zu den einzelnen Sorten bekommt und man gleich sieht, welche Diabolos oder Slugs man überhaupt nicht zu testen braucht. Denn wenn ich einen Streukreis von 5cm auf 11m schieße, dann wird es nicht nur am Schützen liegen 😉

Es ist wichtig, dass ihr bedenkt, dass es hier um einen Test für die 7,5 Joule F-Version der Diana XR200 geht. Bei anderen Leistungen können die Ergebnisse wieder ganz anders aussehen. Das erkläre ich aber in dem Video auch noch einmal genauer.

Das Setup für den Munitionstest

Ich habe bei der Auswahl des Equipments sehr darauf geachtet, dass dieses extrem hochwertig ist. So wollte ich neben der “Fehlerquelle Mensch” schon mal weitere technische potenzielle Fehlerquellen ausschließen.

Ich habe an der Picatinnyschiene der Diana XR200 das Accu-Tac WB04 Bipod befestigt. Als Zielfernrohrmontage kommt die höhenverstellbare Sportsmatch ATP61 zum Einsatz. Das Zielfernrohr ist ein Element Nexus 5-20×50 FFP.

Der Aufbau des Tests

Ich habe das Zielfernrohr so eingestellt, dass ich bei einem Treffer mir nicht den Haltepunkt wegschieße. Das heißt, dass ich absichtlich den Höhen- und Seitenturm ein ganzes Stück verstellt habe.

Ich schieße aus 11 m Entfernung sitzend auf einen 14×14 Kugelfangkasten auf Papierscheiben.

Ich mache pro Kugelsorte 8 Schuss. Wenn ich gemerkt habe, dass eine Sorte überhaupt nicht funktioniert, habe ich die Testreihe schon früher abgebrochen.

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Mein Fazit

Heute bitte ich euch das Video zu schauen. Es sind mehr als 20 Sorten an Kugeln, die in dem Test vorkommen.

Einige haben sehr gut performt, andere überhaupt nicht.

Es ist wirklich so wie bei den meisten Gewehren: man muss erst einmal herausfinden, welche Kugeln der Diana besonders liegen.

Auf jeden Fall konnte ich die Ergebnisse, die ich im Review erzielt habe, noch einmal verbessern.

Wie hat euch der Test gefallen?

War er euch zu lang? Oder soll ich öfter für andere Gewehrmodelle auch so einen Test machen?

Ich würde mich da sehr über ein Feedback freuen!

Vielen Dank fürs Lesen und hoffentlich bis nächste Woche.

Viele Grüße!

Euer Andi

6 Kommentare zu „Diana XR200 – Der Munitionstest“

  1. Thorsten Romstädt

    Das ist schon interessant! Und ziemlich ernüchternd. Wieso dieses? Weil dieses Luftgewehr auf 11 m, egal welche Munition Du verwendet hast, eigentlich höchstens mittelmäßige Ergebnisse erzielt. Aufgelegt vorne und hinten, ein gutes Fernrohr, der Schütze sitzt. Da hätte eigentlich mit einigen Kugeln wirklich echtes Loch in Loch erreicht werden müssen.
    Dass Du der Verursacher des Ergebnisses ist, glaube ich eher nicht. Dazu muss man nur das Anschütz Trickshot – Video betrachten. Die Schussleistung, welche wir da sehen, ist tadellos! Es dürfte hier wirklich der Unterschied Freizeitluftgewehr zum Matchluftgewehr sein. Was das Anschütz letztendlich ja ist.
    Und das wäre jetzt wirklich spannend: Wie sähe derselbe Test wohl mit der 9015 aus? Klar, in der Holzversion wäre sie nicht ganz doppelt so teuer wie die Diana, wenn man die Holz – Diana sieht, verringert sich die Differenz weiter. Also sollte sich ein engagierter Schütze vor dem Kauf ernsthaft fragen, was er wirklich erreichen will.

    1. Hallo Thorsten,
      vielen lieben Dank für deinen netten und fundierten Kommentar!
      Ich kann dem eigentlich nichts mehr hinzu fügen. Klar, man sollte ein Freizeit Gewehr nicht mit einem Matchgewehr vergleichen. Da sieht man halt dann wirklich nochmal den Unterschied. Danke dir ganz herzlich, dass du wöchentlich hier bei mir auf dem Blog vorbei schaust und meine Arbeit immer mit einem Kommentar belohnst! Das freut mich wirklich!
      Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!
      Viele Grüße
      Andi

  2. Bernd Hartwich

    Hi Andi,
    das war ein interessanter Bericht. Ich habe allerdings dieses Gewehr nicht. Was mir aber in den Sinn kam war folgendes. Bei Munitionstests mit scharfen Waffen ist es ratsam, beim Munitionswechsel etwa 1-3 Schüsse abzugeben, um den Lauf auf die neue Sorte zu konditionieren. Erst dann sollte man die Ergebnisse bewerten. Wenn man es noch sicherer machen will, wird der Lauf vor dem Wechsel gereinigt. Aber das macht für mich nur Sinn für Benchrest-Wettkampf-Schützen. Ich weis nun nicht, wie empfindlich Luftgewehre auf einen Munitionswechsel reagieren. Aber es könnte aufgrund der verschiedenen Legierungen der Geschosse einen ähnlichen Effekt geben. Deshalb würde ich Ausreißer beim 1. Schuss nicht werten. Viele Grüße Bernd

    1. Hallo Bernd,
      danke dir ganz herzlich für deinen Besuch und deinen Kommentar. Ja das wäre wirklich interessant heraus zu finden. Ob das sich bei Druckluft Waffen genauso verhält. Ich will es auf gar keinen Fall ausschließen. Ich will mal sehen, ob ich darüber irgendwo noch Infos finde!
      Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!
      Viele Grüße
      Andi

  3. peter alexander benjamins

    hallo ,viel arbeit um kugeln zu testen . und es ist nur waffe bedingt , war es nicht besser um gewicht unterschiede und abmessungen zu testen , pro marke ,und auch wie sie aussehen ,grate und so weiter

    1. Hallo,
      ja das stimmt 🙂 Ich danke dir für deinen Besuch und deinen Kommentar 🙂
      Liebe Grüße
      Andi

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