Diana two-forty Ansicht rechts komplett

Die Diana two-forty ist der Nachfolger der Diana 240. Dabei handelte es sich um ein über die Jahre sehr beliebtes Luftgewehr, das weltweit viele Freunde hatte. Ich habe mir das Gewehr, das in Fernost produziert wird, einmal genauer angeschaut und für euch unter die Lupe genommen.

Das Setup für den Test

Für den Test heute habe ich das Hawke Airmax 3-12×40 Compact Zielfernrohr verwendet. Über das Zielfernrohr habe ich HIER einen Test gemacht. Als Montage habe ich die Sportsmatch UK TO35C verwendet.

Als günstigere Option für eure Diana two-forty empfehle ich euch das Hawke Vantage 2-7×32 AO Mil Dot zusammen mit der Sportsmatch Montage TO4C. Damit habt ihr eine qualitativ hochwertige Kombination für eure Diana. In meinem Tutorial über das Montieren und Einschießen von Zielfernrohren erkläre ich, wie ihr es schafft, das Zielfernrohr mit der Montage auf dem Gewehr zu befestigen und einzuschießen.

Die verwendeten Diabolos sind die AirGhandi´s Finest.

Alle diese Produkte bekommt ihr natürlich in meinem Shop auf www.jabolo.de!

Das ist die Diana two-forty

Diana two-forty Ansicht komplett rechts hintenBei der kleinen Diana handelt es sich um ein Federdruckknicklaufluftgewehr. Dieses wird vor allen Dingen Einsteiger und Sparfüchse ansprechen. Ein beidhändiger Buchenholzschaft ermöglicht es sowohl Links- als auch Rechtsschützen das Gewehr bequem zu bedienen und zu schießen. Um diesen Schaft bestmöglich zu pflegen, empfehle ich euch AirGhandi’s Schaftöl.

Die automatische Sicherung, die vor jedem Schuss deaktiviert werden muss, ist auch für alle Schützen bequem mit dem Daumen zu erreichen. Über die Fiberglasoptik lassen sich die Ziele auch bei schlechteren Witterungsverhältnissen und Lichtverhältnissen komfortabel anvisieren. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, auf der 11 mm Prismenschiene ein Zielfernrohr zu befestigen.

Diana two-forty AbzugWenn ihr zum Thema Zielfernrohr eine Beratung benötigt, dann schaut mal HIER. Hier helfe ich euch sehr gerne weiter.

Der Abzug ist nicht verstellbar. Dieser hat leider keinen klaren Druckpunkt, was ein noch präziseres Schussbild leider erschwert.

Mit einem Preis von 120 Euro richtet sich das Gewehr aber sicher sowieso eher an den Hobbyschützen, der gerne mal ein paar Dosen locht. Jeder, der höhere Ambitionen hat, muss etwas tiefer in die Tasche greifen und sich ein anderes Gewehr aussuchen. HIER könnt ihr alle von mir getesteten Luftgewehre direkt miteinander vergleichen!

So schießt sich die Diana two-forty

Diana two-forty Ansicht rechts vorne obenWie schon erwähnt, ist es durch den fehlenden klaren Druckpunkt beim Abzug etwas schwierig, richtige Top-Ergebnisse zu erzielen. Der Prellschlag ist aber nur mittelstark, was dem Schützen natürlich entgegenkommt.

Das Gewehr ist recht leicht, was ein Vorteil für schmächtigere Schützen ist.

Um den Lauf zu knicken, bedarf es einen kleinen Klaps. Der eigentliche Spannvorgang geht aber dann leicht von der Hand.

Das Diabolo kann dann leicht in den Lauf geschoben und der Lauf wieder zugeklappt werden.

Mein Fazit

Mit der Diana two-forty richtet sich der Hersteller Diana ganz klar an die Preisbewussten Schützen, Plinker und Einsteiger. Ich kann mir vorstellen, dass es viele Luftgewehrschützen gibt, die das Gewehr sogar ohne Zielfernrohr über die offene Visierung schießen. Mit ungefähr 120 Euro hat man dann auch einen günstigen Einstand in den Schießsport.

Die Leistung von ungefähr 5,5 Joule reicht schon dazu aus, um im Keller oder auf dem Dachboden sicher auf kürzere und mittlere Distanzen zu plinken, ohne Angst vor zu viel angerichtetem Schaden haben zu müssen. Jeder, der auf weite Distanzen schießen möchte, sollte darauf achten, ein Luftgewehr zu kaufen, das die ohne Waffenbesitzkarte erlaubten 7,5 Joule besser ausreizt.

Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen.

Wenn ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen habt, dann meldet euch doch gerne einfach bei mir.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!

Viele Grüße!

Euer Andi

Interessante Links:

HIER könnt ihr euch die Diana two-forty bestellen.

Um die Waffe bestmöglich zu pflegen, könnt ihr euch ein Waffen-Schmieröl, ein Schaftöl und einen Korrosionsschutz kaufen.

HIER eine Übersicht über alle Luftgewehre, die ich bisher getestet habe.

Technische Daten

  • Länge: 102,0 cm
  • Lauflänge: 42,0 cm
  • Lauf: gezogener Lauf
  • Gewicht:  2.720 g
  • System: Knicklauf
  • Kaliber: .177 (4,5 mm) Diabolo
  • Sicherung: automatisch
  • Abzug: nicht verstellbar
  • Optik: kontrastreiche, voll verstellbare TRUGLO Fiberoptik
  • Schiene: gefräste 11 mm Prismenschiene

Video

Mein Fazit

Das gefällt mir gut:

Leicht zu knicken, sehr leicht

Das gefällt mir nicht so gut:

Kein klarer Druckpunkt

Bewertung:

Präzision:
4/10
(4)
Material:
6/10
(6)
Handling:
7/10
(7)

Empfohlen für:

Plinker, Sparfüchse

Preis:

ca. 130 €

Präzision:

Hier teste ich die Präzision auf eine Entfernung von 11m mit aufgelegter Waffe. Je mehr Sterne, umso besser die Präzision.

Handling:

Unter Handling kommt die Gesamtbewertung wie das Gewehr für den Schützen zu handhaben ist. Hier zählt der Transport, das Vorspannen und Laden des Gewehrs, das Handling im liegend- kniend und stehend schießen, das Gewicht, der Prellschlag.

Material / Verarbeitung:

Hier werden verwendete Materialien sowie die Verarbeitung derer bewertet.

Preis:

Der Preis ist ein ungefährer Preis und kann je nach Ausführung oder Sondermodell natürlich abweichen. Dieser gilt als Richtwert.

22 Kommentare zu „Diana two-forty Luftgewehr – Mein Test und Review“

  1. Manfred Sukopp

    Hallo Andi,
    Die two-forty habe ich mir im Nov. 20 gekauft, Sie liegt sehr gut in der Hand, leicht und gut zu handhaben,
    Ich habe das Gewehr komplett zerlegt zum reinigen und prüfen des Innenlebens, ich muß gestehen keine Mängel, die Feder ist korrekt abgelängt, ganz im Gegensatz zur 280er aus Germany! Die Two-forty ist ein einfaches Gewehr, früher hätte man gesagt was für jugendliche/ Knabengewehr, ich weiß ist heute verboten.
    Manko ist halt der Abzug und das Laufinnere, vergl. Walter Classus und Two-forty, man merkt den Unterschied beim einführen des Dias in den Lauf, leider haben viele Billiggewehre Probleme mit der Genauigkeit, das auch mit den Abzügen zutun hat, ist echt schade, aber ich denke der Preis spielt eine Rolle und die Menge der Produzierten Gewehre, vielleicht Massenfertigung?
    Hast du nicht mal Lust eine Norica zu testen, habe so etwas bei dir noch nicht bei dir gesehen
    Viele Grüße Manfred

    1. Hallo Manfred,
      vielen lieben Dank für deinen Besuch und deinen Kommentar!
      Schön, dass du deine Erfahrungswerte über das Gewehr mit uns teilst! Die two-forty ist aus der Action Line die in China gefertigt wird. Hier hat mein ein günstiges Einsteiger Gewehr. Man kann dir jetzt natürlich nicht direkt mit einem Made in Germany Gewehr vergleichen. Da muss man dann einfach etwas mehr Geld ausgeben. Norica hatte ich tatsächlich noch nicht im Test. Ich hab mir das mal auf meine (recht volle) Doing Liste geschrieben. Das schau ich mir mal an 😉
      Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!
      Viele Grüße
      Andi

  2. Hallo Andi,

    wie immer vielen Dank für das Review.

    Ich weiß nicht, was ich von einem Gewehr wie diesem halten soll.

    Für die € 130 bekommt man ein besseres Spielzeug. Für ca. einen Hunderter mehr bekommt man ein Gewehr mit T06- oder Rekord-Abzug, das mit den eigenen Fähigkeiten mitwächst und das man später noch an seine Enkel vererben kann.

    Was ich auch absolut nicht ausstehen kann ist diese Fiberoptik-Grütze. Dem Anfänger wird suggeriert, dass das was gutes ist, aber wer schießt denn wirklich in der Dämmerung mit dem Luftgewehr (zumal in Deutschland, wo Jagen mit Druckluftwaffen verboten ist)? Zum präzisen Schießen auf 10 Meter ist das Zeug nicht geeignet. Dazu kommt noch, dass man ganz vorne am Lauf diesen zerbrechlichen Plastikkorntunnel hat (genau da, wo man den Lauf zum Spannen greifen möchte).
    Perfekt ist die Lösung mit Metallkorntunnel und austauschbaren Korneinsätzen wie bei den besseren Weihrauch- und Diana-Modellen. Noch besser, wenn man sogar wählbare Kimmenausschnitte hat. Damit geht dann wirklich alles, inclusive Schießen mit Diopter.

    Was bei Diana im Programm aktuell fehlt ist ein leichtes Luftgewehr mit hochwertiger Ausstattung wie das HW30S von Weihrauch.

    Schöne Grüße,
    Stephan

    1. Hallo Stephan,
      vielen Dank für deine Nachricht. Dass ich auch kein großer Fan der Fiberoptik bin, ist glaub ich bekannt.

      Aber hier geht es wirklich um ein Gewehr in der untersten Preisklasse. Ich habe wirklich immer wieder Schützen in der Beratung, die nicht nen hunderter mehr ausgeben können. Für die es manchmal schon an 10 Euro scheitert ob sie sich etwas leisten können oder nicht. Das tut mir dann immer richtig leid. Ich versuche auch für die das Bestmögliche in dem Preisrahmen zu zeigen. Und da muss man dann gegenüber einer HW30 S etc. einfach Abstriche machen.

      Ich wünsch dir eine tolle Woche!
      Viele Grüße
      Andi

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