Diana two-forty Ansicht rechts komplett

Diana two-forty Luftgewehr – Mein Test und Review

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Die Diana two-forty ist der Nachfolger der Diana 240. Dabei handelte es sich um ein über die Jahre sehr beliebtes Luftgewehr, das weltweit viele Freunde hatte. Ich habe mir das Gewehr, das in Fernost produziert wird, einmal genauer angeschaut und für euch unter die Lupe genommen.

Das ist die Diana two-forty

Diana two-forty Ansicht komplett rechts hintenBei der kleinen Diana handelt es sich um ein Federdruckknicklaufluftgewehr. Dieses wird vor allen Dingen Einsteiger und Sparfüchse ansprechen. Ein beidhändiger Buchenholzschaft ermöglicht es sowohl Links- als auch Rechtsschützen das Gewehr bequem zu bedienen und zu schießen. Die automatische Sicherung, die vor jedem Schuss deaktiviert werden muss, ist auch für alle Schützen bequem mit dem Daumen zu erreichen.

Über die Fiberglasoptik lassen sich die Ziele auch bei schlechteren Witterungsverhältnissen und Lichtverhältnissen komfortabel anvisieren. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, auf der 11 mm Prismenschiene ein Zielfernrohr zu befestigen.

Diana two-forty AbzugWenn ihr zum Thema Zielfernrohr eine Beratung benötigt, dann schaut mal HIER. Hier helfe ich euch sehr gerne weiter.

Der Abzug ist nicht verstellbar. Dieser hat leider keinen klaren Druckpunkt, was ein noch präziseres Schussbild leider erschwert.

Mit einem Preis von 120 Euro richtet sich das Gewehr aber sicher sowieso eher an den Hobbyschützen, der gerne mal ein paar Dosen locht. Jeder, der höhere Ambitionen hat, muss etwas tiefer in die Tasche greifen und sich ein anderes Gewehr aussuchen. HIER könnt ihr alle von mir getesteten Luftgewehre direkt miteinander vergleichen!

So schießt sich die Diana two-forty

Diana two-forty Ansicht rechts vorne obenWie schon erwähnt, ist es durch den fehlenden klaren Druckpunkt beim Abzug etwas schwierig, richtige Top-Ergebnisse zu erzielen. Der Prellschlag ist aber nur mittelstark, was dem Schützen natürlich entgegenkommt.

Das Gewehr ist recht leicht, was ein Vorteil für schmächtigere Schützen ist.

Um den Lauf zu knicken, bedarf es einen kleinen Klaps. Der eigentliche Spannvorgang geht aber dann leicht von der Hand.

Das Diabolo kann dann leicht in den Lauf geschoben und der Lauf wieder zugeklappt werden.

Mein Fazit

Mit der Diana two-forty richtet sich der Hersteller Diana ganz klar an die Preisbewussten Schützen, Plinker und Einsteiger. Ich kann mir vorstellen, dass es viele Luftgewehrschützen gibt, die das Gewehr sogar ohne Zielfernrohr über die offene Visierung schießen. Mit ungefähr 120 Euro hat man dann auch einen günstigen Einstand in den Schießsport.

Die Leistung von ungefähr 5,5 Joule reicht schon dazu aus, um im Keller oder auf dem Dachboden sicher auf kürzere und mittlere Distanzen zu plinken, ohne Angst vor zu viel angerichtetem Schaden haben zu müssen. Jeder, der auf weite Distanzen schießen möchte, sollte darauf achten, ein Luftgewehr zu kaufen, das die ohne Waffenbesitzkarte erlaubten 7,5 Joule besser ausreizt.

Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen.

Wenn ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen habt, dann meldet euch doch gerne einfach bei mir.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!

Viele Grüße!

Euer Andi

Interessante Links:

HIER könnt ihr euch die Diana two-forty bestellen.

Um die Waffe bestmöglich zu pflegen, könnt ihr euch ein Waffen-Schmieröl, ein Schaftöl und einen Korrosionsschutz dazukaufen.

HIER eine Übersicht über alle Luftgewehre, die ich bisher getestet habe.

weitere Bilder

Technische Daten

  • Length: 40.2″ (102,0 cm)
  • Barrel length: 16.5″ (42,0 cm)
  • Barrel: rifled barrel
  • Weight:  6 lbs (2.720 g)
  • System: break barrel
  • Caliber: .177 (4,5 mm) pellet
  • Max. energy: 5.5 ft. lbs (7.5 Joule)
  • Max. velocity: 575 fps (175 m/s)
  • Safety: automatic
  • Trigger: not adjustable
  • Optics: High contrast fully adjustable TRUGLO fiber optic
  • Rail: milled 11 mm prism rail

Video

Mein Fazit

Das gefällt mir gut:

Easy to cock, low total weight

Das gefällt mir nicht so gut:

No clear trigger pull

Bewertung:

Präzision:
4/10
(4)
Material:
6/10
(6)
Handling:
7/10
(7)

Empfohlen für:

Plinker, Sparfüchse

Preis:

ca. 130 €

Präzision:

Hier teste ich die Präzision auf eine Entfernung von 11m mit aufgelegter Waffe. Je mehr Sterne, umso besser die Präzision.

Handling:

Unter Handling kommt die Gesamtbewertung wie das Gewehr für den Schützen zu handhaben ist. Hier zählt der Transport, das Vorspannen und Laden des Gewehrs, das Handling im liegend- kniend und stehend schießen, das Gewicht, der Prellschlag.

Material / Verarbeitung:

Hier werden verwendete Materialien sowie die Verarbeitung derer bewertet.

Preis:

Der Preis ist ein ungefährer Preis und kann je nach Ausführung oder Sondermodell natürlich abweichen. Dieser gilt als Richtwert.

16 Kommentare zu „Diana two-forty Luftgewehr – Mein Test und Review“

  1. Hi Andi,
    hier eine kleine Geschichte über den Sinn von Abzügen ohne definierten Druckpunkt.
    Ich hatte mal ein Gewehr Mosin-Nagant im Kaliber 7,62 × 54 mm R .
    Der Abzug hatte auch keinen definierten Abzugs-Druckpunkt. Die Philosophie dahinter war folgende: Der Soldat sollte zielen und dabei den Abzug betätigen, ohne bewusst den Schuss auszulösen. Damit wollte man ein Verreißen oder ein Mucken vor dem Rückschlag verhindern. Der Schuss kam unerwarteter. Bei einem fühlbaren Druckpunkt bestand die Gefahr, dass der Schütze den Abzug abrupt durchzog und in diesem Moment durch schließen der Augen das Ziel verfehlte.
    Ich kann sagen, dass man damit durchaus präzise schießen konnte.
    Die Chinesen hatten dieses Gewehr übrigens auch im Einsatz. Ob das hier nun zum Vorbild genommen wurde, weis ich allerdings nicht. 🙂
    Viele Grüße
    Bernd

    1
    1. Hallo Bernd,
      vielen Dank für deinen Besuch und deinen Kommentar.
      Das ist natürlich sehr interessant was du da schreibst. Aus der Perspektive habe ich das noch nie gesehen. Ich weiß zwar nicht, ob das jetzt bei dem Gewehr auch so gedacht war, ich vermute nicht. Aber auf jeden Fall kann man das jetzt zukünftig unter dem Aspekt sehen wenn man so einen Abzug wieder mal in den Fingern hat 🙂
      Ich wünsche dir eine schöne Woche!
      Viele Grüße!
      Andi

      1
  2. Hallo Andi.
    Und wieder ist der Sonntag ran….und wieder ein schöner Test von Dir!
    Es war für mich sehr überraschend zu sehen, dass es von einem doch so namhaften Hersteller wie es Diana nuneinmal ist, ein so preiswert in fernost produziertes Gewehr gibt?! Damit hat sich in meinen Augen der Hersteller keinen Gefallen getan. Das ist ein sinnloser und gescheiterter Versuch auch die Sparfüchse und Spaßplinker abzugreifen und hier noch den schnellen Euro mitzunehmen. Aber der Schuss ist in meinen Augen nach hinten losgegangen. Ich möchte hier nicht sagen, dass man keine preiswerten Waffen kaufen soll. Denn auch ich habe preiswerte Waffen zu Hause im Schrank! (siehe Test Beeman P17 gegen Weihrauch HW40) Preiswert muss also nicht immer gleich schlecht sein! Allerdings in diesem Fall….na ja, es soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Meine jedenfalls steht fest!

    Eine Sache ist mir aber aufgefallen…..trotz des so geringen Kaufpreises, hat das Gewehr einen Holzschaft?! Und noch eine Sache, dass System ähnelt sehr stark der Hämmerli Black Force 800! Ich mag mich da täuschen und korrigiert mich in meiner Aussage, aber ich finde die sehen doch beide gleich aus oder??!!

    Da würde mich jetzt mal sehr brennend Interessieren was die anderen User dazu meinen. Sind beide Systeme baugleich??

    Und mit dieser Frage verabschiede ich mich in den Restsonntag und wünsche allen einen tollen Start in die neue Woche.

    Gruß Sören

    1. Hallo Sören,
      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Hm.. den Vergleich zur Hämmerli Black Force 800 könnte ich gar nicht ziehen. Die kenne ich jetzt gar nicht auf Anhieb wenn ich ehrlich bin 😉
      Wenn ich zu einem Diana Einstiegsgewehr rate, ist es meist die Diana eleven. Denn die hat mich absolut überzeugt. Das sieht man auch in meinem Luftgewehr Vergleich: https://airghandi.de/category/druckluft-waffen/reviews-druckluft-waffen/luftgewehre/
      Ich wünsch dir nen schönen Sonntag Abend!
      Viele Grüße!
      Andi

    2. Die Diana two-fourty ist viel kleiner!
      Die Diana 280 und das Hämmerli 800 sind sehr ähnlich! Länge, Kimme und Korn, Sicherung. Aber das 280 hat den tollen T06 Abzug und ist extrem genau, glauchauf mit dem HW30!

  3. Wolfgang Wenger

    Hallo Andi, ja, da sieht man wieder mal das die ganz günstigen einfach nichts taugen! Wenn schon wie der Jürgen beschreibt nicht einmal der Verschluss des Laufs gut verarbeitet ist, was sollen dann die anderen Teile der Mechanik langfristig leisten, denke nach einem Jahr ist das Gewehr Schrott! “””An alle Einsteiger”””. Leute, ich kann nur eines sagen, kauft euch eine “Weihrauch HW 30S”, da habt ihr was gescheites —Made in Germany—!
    Ich habe das Gewehr seit Jahren, war damals meine erste Weihrauch und bin bis heute voll zufrieden. Schaut euch das Video vom Andi an und seht selbst.
    Einen schönen Sonntag an alle,

    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang,
      Vielen Dank für deinen Besuch und deinen Kommentar.
      Ich danke dir auch für deine Einschätzung und deine Meinung im Bezug auf den Einstieg in den Luftgewehrsport.
      Ja ich weise hier auch nochmal auf die Vergleichsfunktion hier auf der Website hin. Da kann man mal schauen was einem so gut gefallen würde und in das eigene Budget passt.
      Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
      Viele Grüße!
      Andi

  4. Horst Wittmann

    Hallo Andreas,
    es ist zum Verzweifeln ! Mein fertiger Kommentar ist in den Tiefen des PC´s verschwunden !
    Also:
    Gut und beinahe professionell ist das Einblenden von Eigenwerbung am Anfang und am Ende des Videos !
    Weiter so !
    Meine Beurteilung des Diana LG´s “Diana two-forty” kannst Du Dir ja denken: Mangelhafter Abzug, aber ein gutes Einsteigermodell für preisbewußte Schützen und Plinker. Die erzielbare Schussleistung finde ich akzeptabel.
    Ich ärgere mich immer wieder darüber, dass die genehmigte Leistungsgrenze von 7,5 Joule nicht ausgenutzt wird ! Alles in Allem für den Preis von ca. 120,– € eine brauchbare Waffe.

    Viele Grüsse,
    Horst.

    1. Hallo Horst,
      Vielen Dank für deinen Besuch und deinen Kommentar.
      Dein PC ärgert dich echt jede Woche 🙁 Wenn man viel schreibt und dann alles gelöscht ist, ist das wirklich ärgerlich.
      Ja wir haben beschlossen die Eigenwerbung nicht mehr gesprochen zu erwähnen, sondern einzublenden. Das ist glaube ich für die Zuschauer auch besser und nicht so penetrant.
      Ich wünsche dir eine schöne Woche!
      Viele Grüße
      Andi

  5. Jürgen Wegner

    Hallo Andi,
    vielen Dank für deine schnelle Antwort. Du hast vollkommen recht mit deiner Einschätzung, dass Qualität einfach Geld kostet. Natürlich kann ich das Gewehrchen nicht unbedingt mit meinen 3 Weihrauchs vergleichen. Aber dann sollte Diana auch nicht ihren Markennamen dafür hergeben.
    Auch kann man mit einer Billigwaffe auch Glück haben. Meine Baikal IJ MP 61 zu Beispiel schießt mit einigen Munitionssorten problemlos Loch in Loch. Und sie kostet auch nicht mehr als die Diana.
    Liebe Grüße
    Jürgen

    1. Hallo Jürgen. Ja da gibt es auch positive Ausnahmen wie zum Beispiel die Baikal. Oder was auch extrem gut war, war die Diana Eleven. Die ist auch super günstig und trotzdem sehr präzise. Aber es kann natürlich auch sein, dass es in der Fertigung Toleranzen gibt.
      Ich wünsche dir einen tollen Sonntag!
      Viele Grüße
      Andi

  6. Jürgen Wegner

    Hallo Andi,
    ich habe das Gewehr seit ungefähr 6 Monaten und bin doch ziemlich enttäuscht davon. Man merkt sehr deutlich, dass es keine deutsche Wertarbeit ist, sondern ich China zusammengekloppt wurde.
    Der nicht einstellbare Abzug mit ewigem Vorweg und knapp unter 2 kg Abzugsgewicht ist ein Graus.
    Die Leistung ist ausreichend bei mir knapp unter den erlaubten 7,5 Joule.
    Beim aufgelegt Schießen hatte ich damit folgendes Problem: Bei ganz guter Präzision kam es immer wieder zu plötzlichen unerklärlichen und heftigen Tiefschüssen. Bis ich dann bemerkte woran das lag. Wenn ich den Vorderschaft nicht federleicht auf die Auflage setze knickt der Lauf unmerklich um einen winzigen Bruchteil nach unten. Dies macht aber auf 10m ca. 3-5cm auf der Scheibe aus. Ganz offensichtlich hält der Kugelverschluss der Lauf nicht zu 100% in Position. Fällt also auch unter die Rubrik China-Fertigungsqualität.
    Viele Grüße Jürgen.

    1
    1. Hallo Jürgen,
      vielen lieben Dank für deinen Besuch und deinen Kommentar!
      Das ist ja echt ärgerlich welche Erfahrungen du mit dem Gewehr gemacht hast. Auch wundert mich die doch enorme Leistungsstreuung zwischen unseren beiden Modellen. Aber ich denke bei einem sind wir uns auf jeden Fall einig: lieber etwas länger sparen und in höhere Qualität investieren wenn man will und kann. Das lohnt sich dann doch auf Dauer.
      Schade dass du da so ein Pech hattest. Das ist echt nicht schön 🙁
      Ich wünsche dir trotzdem einen schönen Sonntag!
      Viele Grüße!
      Andi

    2. leg dass gewehr auf ein waffen bock oder im workmate .schraubzwinge mit einer wasserwaage auf der cilinder ,stell es gerade ,und dan auf den lauf messen sollte gleich sein ,wann der lauf nach unten weist hilft nur einen feile und ein schwarze marker ,feilen swarche marker ,schliessen ,blanke anlege stelle feilen usw bis lauf gerade ist . heute sind der meiste knick lauf nicht im gerade mit den cilinder ,und das macht mit ein scope viel probleme und der prellslag macht den lauf mehr im swingen .oder luft entweicht

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